CV Mittleres Ruhrgebiet. Tee ist das meistkonsumierte Getränk der Welt. Grund genug sich des Themas anzunehmen. Aber natürlich ist Tee auch eine Sache des guten Geschmacks.
Das Convivium Mittleres Ruhrgebiet bietet bei einer sonntäglichen Matinee am 12. September darum ganz besondere Eindrücke. Vom ursprünglichen Pu Erh des Qingmao-Teebaums aus chinesischem Direktimport, bis zu reizvollen Grünen und Schwarzen Tees von Camellia Sinensis und Camellia Assamica reicht das Degustationsangebot.
Das spricht nicht nur den Teeliebhaber an, sondern erlaubt auch den Anderstrinkern erstaunliche Verkostungseinsichten und eröffnet interessante Anwendungsmöglichkeiten. Tee ist bekanntlich nicht nur Genussmittel, sondern kann darüber hinaus der Gesundheit sehr zuträglich sein, und beispielsweise als Stimulans bei starker Arbeitsbeanspruchung wahre Wunder wirken.
Und das Tollste ist, er ist erfahrungsgemäß dann am besten, wenn er am besten schmeckt: Vermutlich wird der ein oder andere seine geschmacklichen Vorurteile gegenüber einem der absolut tüchtigsten Functional Drinks, die es überhaupt gibt, bei unserem unterhaltsamen Umtrunk mit Vergnügen über Bord werfen.
Abgerundet wird unsere Matinee durch Snacks und Kuchen sowie Matcha-Eis, die beliebteste Eiscreme Japans, die unter Zugabe des Teepulvers gemacht wird, das für die berühmte Tee-Zeremonie verwendet wird. Schön grün und lecker…
Wir haben das Glück mit Jochen Hoss von Eugens Teeladen in Herne geballte Fachkompetenz für Fragen, Rat und Tat präsentieren zu können.
Wir freuen uns auf Euch und eine attraktive Verkostung in entspannter Atmosphäre.
Euer Udo Strauch
12. September um 11 Uhr
Bochum G Data-Academy/Königsallee 178
Bitte melden Sie sich hier an.
Sonntag, 29. August 2010
Freitag, 27. August 2010
Convivium Essen offiziell gegründet
Die neugewählte Leitung des Conviviums Essen:
Jürgen Brinkmann, Ute Hinz und Manfred Weniger
Nach diesem offiziellen Teil tischte Jeannette Schntzler ein dreigängiges A-la-carte-Menü auf. Auf den Fotos sind folgende Gerichte zu sehen: Parmesanmousse auf Strauchtomaten-Carpaccio mit karamellisierten Oliven als Vorspeise (1), Thunfischsteak mit Pfifferlingspesto, Rosmarinkartoffeln und Zucchini als Hauptgang (2) und Dickmilchstippe mit allerlei Beeren und Pistazien als Nachspeise (3).
Als Gastreferent plauderte zwischen den Gängen Dr. Peter Peter aus seinem Buch über die „Kulturgeschichte der deutschen Küche“.
Gründungs-Schneckentisch im Schnitzler's
Dienstag, 24. August 2010
Ausflug ins Wassermuseum Aquarius in Mülheim
Museumsleiter Andreas Macat hält seinen Vortrag
Wieviel virtuelles Wasser wird bei der Lebensmittel-produktion verbraucht?
Neuster Teil der mit modernster interaktiver museums-pädagogischer Computertechnik ausgestatteten Ausstellung ist seit Juni der Bereich „Virtuelles Wasser“, der die Slowfoodies besonders interessierte.
„Virtuelles Wasser beschreibt, wie viel Wasser nötig ist, um ein Produkt oder Lebensmittel herzustellen“, klärte Museumsleiter Andreas Macat in einem instruktiven Vortrag seine Besucher auf. Um zum Beispiel eine einzige Tomate zu erzeugen, sind 13 Liter Wasser erforderlich, 140 Liter verbergen sich in einer Tasse Espresso, 16.000 Liter in einem Kilo Rindfleisch. Deutschland gehört zu den weltweit größten Importeuren von virtuellem Wasser. „Indem wir Wasser hierzulande sparen, exportieren wir Wasserknappheit in andere Länder“, erläuterte Andreas Macat. Virtuelles Wasser sei ein globales Thema, das neue Impulse für die Debatte um die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen setzt.“
Museumspädagogisches Infotainment: Interaktives Spielen im virtuellen Wasserwerk
Lange Tafel im Biergarten von Schloss Styrum
Nach dem anregenden Besuch des Museums begab man sich zum Mittagessen in das italienische Restaurant im benachbarten Schloss Styrum. Unter den Bäumen des barocken Biergartens wurden im Schatten des Wasserturms die Tische zu einer Slowfood-gemäßen langen Tafel zusammengestellt und bis in den späten Nachmittag hinein getafelt und geplaudert.
Mitglieder des CV Mittleres Ruhrgebiet
Montag, 16. August 2010
Gründungsveranstaltung des CV Essen
CV Essen: Am Mittwoch, den 25. August 2010, findet die Gründungsveranstaltung des CV Essen im "Schnitzlers" (früher „Landhaus Schnitzler“), Nöckersberg 65, D-45257 Essen-Byfang, 19.30 Uhr statt.
Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl der CV-Leitung. Damit ist die Gründung dann abgeschlossen. Als Gastreferent konnte für diesen Abend Dr. Peter Peter gewonnen werden, Gastdozent an den beiden Sitzen der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo (Piemont) und Colorno (Parma), Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik (http://www.kulinaristik.de/), Gastdozent am Gastrosophiezentrum der Universität Salzburg, ENIT-Preisträger für den besten deutschsprachigen Italienreiseführer (MarcoPolo Umbrien), Verfasser journalistischer Beiträge und Restaurantkritiken für den Gesellschaftsteil der „Frankfurter Allgemeinen“.
Die Gastgeber vom Restaurant „Schnitzlers“ bereiten einige Speisen vor.
Anmeldung unter mweniger@t-online.de
Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl der CV-Leitung. Damit ist die Gründung dann abgeschlossen. Als Gastreferent konnte für diesen Abend Dr. Peter Peter gewonnen werden, Gastdozent an den beiden Sitzen der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo (Piemont) und Colorno (Parma), Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik (http://www.kulinaristik.de/), Gastdozent am Gastrosophiezentrum der Universität Salzburg, ENIT-Preisträger für den besten deutschsprachigen Italienreiseführer (MarcoPolo Umbrien), Verfasser journalistischer Beiträge und Restaurantkritiken für den Gesellschaftsteil der „Frankfurter Allgemeinen“.
Die Gastgeber vom Restaurant „Schnitzlers“ bereiten einige Speisen vor.
Anmeldung unter mweniger@t-online.de
Einladung: Besuch des Wassermuseums in Mülheim
CV Mittleres Ruhrgebiet: Wussten Sie, dass der durchschnittliche Deutsche am Tag 122 Liter reales Wasser verbraucht, davon aber nur etwa 3 Liter trinkt bzw. zum Kochen verwendet?
Hinzu kommen noch ca. 4.000 Liter virtuelles Wasser, ebenfalls pro Kopf und pro Tag!
Deutschland gehört zu den zehn größten Importeuren von virtuellem Wasser!
Wer wissen möchte und nicht nur ahnen möchte, wie das kommt, den erwartet am 22.08. im Wassermuseum Aquarius in Mülheim eine interessante Führung durch die interaktive Ausstellung „Virtuelles Wasser“.
Zur Einstimmung hier ein paar Zahlen und Beispiele (aus Wikipedia, Stichwort Virtuelles Wasser):
• Die Produktion einer Tasse Tee benötigt 35 l Wasser
• Die Produktion von 0,25 l Bier benötigt bis 75 l Wasser
• Die Produktion einer Tasse Kaffee benötigt 140 l Wasser
• Die Produktion eines Liters Milch benötigt 200 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Mais benötigt 900 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Weizen benötigt ca. 1.100 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Sojabohnen benötigt 1.800 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Reis benötigt ca. 3.000–5.000 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch benötigt ca. 15.000 l Wasser, wobei nur 155 Liter tatsächliches Wasser verbraucht wird
• Die Produktion eines DIN-A4-Blattes benötigt bis 10 l Wasser
• Die Produktion von 500 Blatt DIN-A4-Papier benötigt 5.000 l Wasser
• Die Produktion eines Baumwoll-T-Shirts benötigt ca. 2.000 l Wasser
• Die Produktion einer Jeans benötigt 6.000 l Wasser
• Die Produktion eines PKWs benötigt zwischen 20.000 bis 300.000 l Wasser
Die Zahlen verdeutlichen, dass der Verbraucher seine Nahrungsmittel auch mit Blick auf Importe aus eher trockenen Regionen der Erde auswählen sollte. Dort ist deren Produktion in der Regel ökologisch unsinnig (weil wasserintensiv, meist ohne sparsame Tröpfchenbewässerung oder ähnliches) und wirtschaftlich für diese Länder relativ unrentabel.
Zum Schluss noch eine Zahl: 75 % aller Deutschen geben bei Befragungen in 2010 an, dass ihnen die faire und ökologische Herstellung mit entsprechenden sozialen Standards auch im Verkauf ihrer Einkäufe wichtig wäre, trotzdem haben die Lebensmitteldiscounter einen Marktanteil von 44% und die Textildiscounter konnten ihren inzwischen auf 12 % verdoppeln.
Anmeldung zum Besuch des Wassermuseums hier.
Hinzu kommen noch ca. 4.000 Liter virtuelles Wasser, ebenfalls pro Kopf und pro Tag!
Deutschland gehört zu den zehn größten Importeuren von virtuellem Wasser!
Wer wissen möchte und nicht nur ahnen möchte, wie das kommt, den erwartet am 22.08. im Wassermuseum Aquarius in Mülheim eine interessante Führung durch die interaktive Ausstellung „Virtuelles Wasser“.
Zur Einstimmung hier ein paar Zahlen und Beispiele (aus Wikipedia, Stichwort Virtuelles Wasser):
• Die Produktion einer Tasse Tee benötigt 35 l Wasser
• Die Produktion von 0,25 l Bier benötigt bis 75 l Wasser
• Die Produktion einer Tasse Kaffee benötigt 140 l Wasser
• Die Produktion eines Liters Milch benötigt 200 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Mais benötigt 900 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Weizen benötigt ca. 1.100 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Sojabohnen benötigt 1.800 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Reis benötigt ca. 3.000–5.000 l Wasser
• Die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch benötigt ca. 15.000 l Wasser, wobei nur 155 Liter tatsächliches Wasser verbraucht wird
• Die Produktion eines DIN-A4-Blattes benötigt bis 10 l Wasser
• Die Produktion von 500 Blatt DIN-A4-Papier benötigt 5.000 l Wasser
• Die Produktion eines Baumwoll-T-Shirts benötigt ca. 2.000 l Wasser
• Die Produktion einer Jeans benötigt 6.000 l Wasser
• Die Produktion eines PKWs benötigt zwischen 20.000 bis 300.000 l Wasser
Die Zahlen verdeutlichen, dass der Verbraucher seine Nahrungsmittel auch mit Blick auf Importe aus eher trockenen Regionen der Erde auswählen sollte. Dort ist deren Produktion in der Regel ökologisch unsinnig (weil wasserintensiv, meist ohne sparsame Tröpfchenbewässerung oder ähnliches) und wirtschaftlich für diese Länder relativ unrentabel.
Zum Schluss noch eine Zahl: 75 % aller Deutschen geben bei Befragungen in 2010 an, dass ihnen die faire und ökologische Herstellung mit entsprechenden sozialen Standards auch im Verkauf ihrer Einkäufe wichtig wäre, trotzdem haben die Lebensmitteldiscounter einen Marktanteil von 44% und die Textildiscounter konnten ihren inzwischen auf 12 % verdoppeln.
Anmeldung zum Besuch des Wassermuseums hier.
Veranstaltungshinweis: Faire Woche
CV Mittleres Ruhrgebiet: Im September findet bundesweit die inzwischen 9. Faire Woche (meist vom 13-26.09, lokal und zeitlich leicht variierend) statt.
Das diesjährige Motto lautet: „Fair schmeckt mir“ und soll zur verstärkten Nutzung und Verbreitung von Fairen Lebensmitteln in dem schwierigen Feld der Gastronomie und der Außerhausverpflegung beitragen.
Dabei präsentiert Spitzenkoch Simon Tress und der bekannte Stollenbäcker Günther Getrey Rezepte mit Produkten aus Fairem Handel. Viele Lokale Gruppen bemühen sich mit Kostproben aller Art (Schokolade, Wein, Kaffee) oder einem Fairen Frühstück den Bekanntheitsgrad der Fairen Produkte zu steigen und natürlich auch neue Käuferschichten zu erschließen.
Die Fairen Produkte passen zu ausgezeichnet zu Slow Food, weil sie den Slogan Gut, sauber, fair fast zu 90% erfüllen. Etwa 70 % der Fairen Produkte sind inzwischen auch Bioprodukte, der Umkehrschluss gilt auch für die meisten großen Biolabel (wie Demeter, Bioland, Lebensbaum u.ä., nicht unbedingt für EU-Bio und Handelseigenmarken)
Der Terra-Madre Gedanke von Slow Food ist eng verwandt mit dem Ansatz des Fairen Handels, der ja – aus den kirchlichen Organisationen kommend – eine nachhaltige Produktion in den sogenannten Entwicklungsländern fördert. Auch hier kann der bewusste Slow-Foodie schon beim Einkauf einen Betrag leisten, dort Lebensqualität zu sichern und hier trotzdem mit gutem Gewissen zu genießen. Unser Engagement als Konsumenten ist die einzige Möglichkeit etwas zu bewegen.
Regional werden in der Fairen Woche sehr viele kleine Veranstaltungen angeboten, auch hier im Ruhrgebiet. Jeder kann auf www. faire-woche.de und dem Punkt Veranstaltungen unter Angabe seiner Postleitzahl, das heraussuchen, was ihm oder ihr gefällt. Ich finde zum Beispiel den fairen Kochabend sehr spannend und finde es schade, dass die örtliche Schokoladenprobe nur für Jugendliche angeboten wird.
Gudrun Kaltenborn
Das diesjährige Motto lautet: „Fair schmeckt mir“ und soll zur verstärkten Nutzung und Verbreitung von Fairen Lebensmitteln in dem schwierigen Feld der Gastronomie und der Außerhausverpflegung beitragen.
Dabei präsentiert Spitzenkoch Simon Tress und der bekannte Stollenbäcker Günther Getrey Rezepte mit Produkten aus Fairem Handel. Viele Lokale Gruppen bemühen sich mit Kostproben aller Art (Schokolade, Wein, Kaffee) oder einem Fairen Frühstück den Bekanntheitsgrad der Fairen Produkte zu steigen und natürlich auch neue Käuferschichten zu erschließen.
Die Fairen Produkte passen zu ausgezeichnet zu Slow Food, weil sie den Slogan Gut, sauber, fair fast zu 90% erfüllen. Etwa 70 % der Fairen Produkte sind inzwischen auch Bioprodukte, der Umkehrschluss gilt auch für die meisten großen Biolabel (wie Demeter, Bioland, Lebensbaum u.ä., nicht unbedingt für EU-Bio und Handelseigenmarken)
Der Terra-Madre Gedanke von Slow Food ist eng verwandt mit dem Ansatz des Fairen Handels, der ja – aus den kirchlichen Organisationen kommend – eine nachhaltige Produktion in den sogenannten Entwicklungsländern fördert. Auch hier kann der bewusste Slow-Foodie schon beim Einkauf einen Betrag leisten, dort Lebensqualität zu sichern und hier trotzdem mit gutem Gewissen zu genießen. Unser Engagement als Konsumenten ist die einzige Möglichkeit etwas zu bewegen.
Regional werden in der Fairen Woche sehr viele kleine Veranstaltungen angeboten, auch hier im Ruhrgebiet. Jeder kann auf www. faire-woche.de und dem Punkt Veranstaltungen unter Angabe seiner Postleitzahl, das heraussuchen, was ihm oder ihr gefällt. Ich finde zum Beispiel den fairen Kochabend sehr spannend und finde es schade, dass die örtliche Schokoladenprobe nur für Jugendliche angeboten wird.
Gudrun Kaltenborn
Besuch des Arbeitergartens auf Zeche Zollern
Hier gibt es Infos über den Arbeitergarten.
Peter Krauskopf
Seit letztem Jahr wird der Arbeitergarten bewirtschaftet
Jetzt gibt es auch Hühner
Mittwoch, 21. Juli 2010
Slow Food–Kochen mit Kindern
Monika Johannes-Vorbrugg zeigt,
wie man Tomatenketchup macht
Bei den Geschmacksproben ging es in erster Linie darum, dass die Schüler Lebensmittel erkennen und bestimmen lernten. In vielen Haushalten wird heutzutage mittags nicht mehr frisch gekocht, sodass die Kinder frische Gemüse gar nicht mehr erkennen. Spielerisch wurden sie in dem Projekt darauf aufmerksam gemacht, dass die Zubereitung von frischen Speisen nicht nur einen gesundheitlichen Aspekt darstellt, sondern auch eine sinnliche Erfahrung ist und dass es großen Spaß machen kann.
Mit jeweils ca. 18 Kindern bereiteten Monika Johannes-Vorbrugg und Sabine Jäger an den beiden Tagen zu:
• Saft, frisch gepresst ( aus Orangen, Äpfel, Möhren, Tomaten, Ingwer)
• Ketchup aus frischen Tomaten
• Kartoffelchips ( aus 4 verschiedenen Sorten Kartoffen: süße, blaue, fest kochende gelbe und rote)
• Bratlinge aus Kohlrabi, Möhren und Kartoffeln
• Provenzalische Tomaten aus dem Ofen mit Mozzarella und Kräutern von der Kräuterspirale der Vels-Heide-Schule
• Créme brûlée, Kinder spielen gern mit echter Flamme, natürlich unter Aufsicht!
• das schnellste Eis der Welt, aus Milch, Sahne, Mandeln, Krokant
• Balsamico Sauce fürs Eis
Alle Schüler waren ungemein engagiert bei der Arbeit (und dazu gehörte auch das abschließende Aufräumen der Küche). Sie arbeiteten durchweg selbständig und brachten ihre eigenen Ideen dazu mit ein. Sie waren richtig begeistert von dem, was sie selbst so zubereitet hatten und auch erstaunt, wie einfach die Herstellung war. Kein einziges Kind hat sich hierbei mit einem der Arbeitsgeräte wie Messer, Hobeln etc. verletzt.
Manfred Vorbrugg
Ein weiteren Bericht über das Slow-Food-Kochen mit Kindern finden Sie hier.
Sabine Jäger macht mit den Kindern Kartoffelchips
Kartoffelschälen will gelernt sein
Mittwoch, 14. Juli 2010
Einladung: Besuch des Arbeitergartens im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Am 31.7.2010 veranstaltet Slow Food Mittleres Ruhrgebiet einen Besuch im Arbeitergarten des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern im Dortmund-Bövinghausen. Es schließt sich eine Führung durch die Arbeitersiedlung Bövinghausen an. Informationen finden Sie hier.
Treffpunkt ist der Eingang des Museums, 16.45 Uhr. Die Führung beginnt um 17 Uhr.
Der Preis beträgt 7,50 Euro und beinhaltet den Musemseintritt und die Kosten für die Führung.
Anschließend besuchen wir die etwa drei Kilometer entfernt liegende „Eisenbarth Gastronomie“ mit großem Biergarten. Ursprünglich war der Besuch der Museumsgaststätte „Pferdestall“ geplant, doch der ist leider ausgebucht.
Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier.
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Infos hier
Eisenbarth Gastronomie
Volksgartenstraße 61
44388 Dortmund-Lütgendortmund
Infos hier
Slow Food Essen: Erster Schneckentisch
Manfred Weniger begrüßt die Slowfoodies
Einige Eckpunkte/Schwerpunkte kristallisierten sich dabei bereits heraus:
1. Beschäftigung mit den Produkten, so die einhellige Meinung, ist notwendig: Gibt es gute und handwerkliche Produkte in der Region, wo kann man diese beziehen? Wie werden sie hergestellt? Welches sind die Grundlagen dafür usw..
Fragen, die durch Besuche vor Ort und im Gespräch mit Produzenten und Händlern in Augenschein genommen werden können. Das Beschäftigen mit Produkten sollte durch gemeinsame Verkostungen und Geschmackserlebnisse in Form von Exkursionen und/oder Seminaren erfolgen. Als Beispiele wurden Bereiche wie z.B. „Kräuter“, „Brotherstellung“, „Milch und Käse“ erwähnt. Dieses könnte bedeuten, einen regionalen Einkaufsführer zu entwickeln.
2. Sehr viele Beiträge zeigten, dass der Ansatz, sich über Produkte Gedanken zu machen, über das Kochen kommt. Genießen, gemeinsames Lernen und Neues entdecken. Überlegen, wie und wo gemeinsames Kochen, Kochkurse, Workshops u. ä. durchgeführt werden können – hier müssen wir konkret überlegen, wie es umzusetzen ist.
3. Ein wichtiges Thema für das Convivium sollte eine gesunde Ernährung unser Kinder und Jugendlichen sein, die Förderung und Unterstützung von „Schulgärten“ als essbare Schulgärten, in denen Kinder etwas über Nahrungs- und Lebensmittel erfahren. Gerade in diesem Bereich sollte das Convivium „Geschmackserziehung“ unterstützen und betreiben.
4. Essen ist Kultur – und damit war nicht die Stadt Essen als Kulturhauptstadt gemeint. Auch dieses sollte einen Aspekt darstellen und durch Veranstaltungen untermauert werden.
5. Für einige Mitglieder ist die „politische“ Aussage von Slow Food (Gut-Sauber-Fair) ein wichtiges Thema, insbesondere natürlich für die Außendarstellung. Geht es doch dabei darum, einer Standardisierung des Geschmacks entgegenzutreten durch Förderung und Unterstützung einer nachhaltigen Landwirtschaft und von Produzenten.
6. Es gab viele weitere Anregungen wie z. B. ein „Restaurantführer/Genussführer“. Dinge, die man bei weiteren Gesprächen am „Schneckentisch“ besprechen und entwickeln sollte.
Es gab die Anregung, dass die Mitglieder und Freunde von Slow Food sich bei uns melden und eine kurze Information geben, wo der persönliche Schwerpunkt, das erste Interesse liegt. Diese Interessierten könnten sich dann treffen, um zu überlegen, was zu tun ist, dieses Thema oder Projekt umzusetzen.
Es sind also sehr viele Anregungen, die es gilt, aufzugreifen und zu entwickeln. So gut und so schnell, wie wir es gemeinsam können.
Es gab folgende Festlegungen:
1. Schneckentisch:
Der Schneckentisch ist ein Platz an dem sich für gewöhnlich Freunde und Mitglieder eines Conviviums treffen zum Austausch kulinarischer Ideen, zur Besprechung und Planung von Veranstaltungen und Aktivitäten, zur zwanglosen Unterhaltung über Dies und Das oder um Slow Food einfach mal zu beschnuppern treffen.
Der Schneckentisch soll ab September monatlich am jeweils zweiten Mittwoch des Monats erfolgen. Es wurde angeregt, einen „festen Schneckenort“ zu finden, aber hier auch Wechsel nach einer gewissen Zeit (z. B. halbjährlich) vorzunehmen.
Die Termine für dieses Jahr sind demnach:
08. September, 13. Oktober, 10.November und 08. Dezember - jeweils 19.30 Uhr.
Der „Schneckenort“ wird noch gesucht, Anregungen bitte an uns weiter geben.
2. Gründungsversammlung „Convivium Essen“
Die Gründungsversammlung des „Slowfood Conviviums Essen“ wird am Mittwoch, 25. August 2010, 19.30 Uhr durchgeführt. An diesem Tag werden auch die Wahlen zur Conviviumsleitung durchgeführt. Eine gesonderte Einladung dazu erfolgt noch.
Die Gründungsversammlung findet statt bei unserem Slow Food-Mitglied
Landhaus Schnitzler
Nöckersberg 65
45257 Essen (Byfang)
(Informationen zum „Landhaus Schnitzler“ finden Sie unter http://www.schnitzlers-restaurant.de/ )
Es haben sich Herr Manfred Weniger (als Conviviumsleiter) und Frau Ute Hinz (stellvertretende Conviviumsleitung und Kasse) bereit erklärt zu kandidieren. Weitere Kandidaturen sind wichtig und erwünscht. Der wichtige Bereich der Kommunikation im Slow Food-Internetauftritt und z. B. in einem gemeinsamen „Ruhrgebiets-Blog“ sollten kurzfristig abgestimmt werden.
Karla Knoche-Weniger - Manfred Weniger
mweniger@t-online.de
Die Slow-Food-Mitglieder hoffen auf Tipps für gute Produkte
Karla Knoche-Weniger wünscht sich viel Erfolg für Slow Food in Essen
Matinee: Alles über den Caffè
Udo Strauch zelebriert die Hohe Kunst des Kaffeekochens an der Karlsbader Kaffeemaschine
Mokkatorte wie in "Harry's Bar"
Fröhliches Kaffeetrinken trotz tropischer Hitze
Utensilien zum Kaffeekochen
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!
Und zum Abschluss einen Kanne Brottrunk!
Dienstag, 13. Juli 2010
Kunst zum Kulturhauptstadtjahr 2010 in Bochum
Die Skulptur von Ludger Hinse bei Tag...
...und bei Nacht
Unser Mitglied Ludger Hinse ist Künstler, schauen Sie hier nach.Seit Freitag, dem 9. Juli 2010, ist eine neue Skulptur im Park der Firma Eickhoff an der Bochumer Königsallee von ihm zu bewundern. Die besondere Wirkung entsteht durch die Beleuchtungseffekte, die nach Einbruch der Dunkelheit wahrgenommen werden können.
Der Kommentar von Ludger Hinse dazu lautet:
Die Einweihung mit Currywurst und Fiege-Pils fand in Anwesenheit der Bochumer OB Dr. Ottilie Scholz statt.
Manfred Vorbrugg
Slow Food: Ausflug zum Biogroßhändler Weiling in Coesfeld
Ausführliche Berichte finden Sie hier und hier.
Montag, 21. Juni 2010
Matinee: CV Mittleres Ruhrgebiet startet eine neue Veranstaltungsreihe
Die neue Reihe „Matinee“ findet alle 2 Monate an einem Sonntag von 11 bis 12.30 Uhr in der Academy der Fa. G Data Software AG, Bochum, Königsallee 155, statt. Beim ersten Termin am 11. Juli 2010 widmen wir uns dem Thema „Caffè“.
Dabei steht die Verkostung verschiedener Kaffeesorten auf dem Programm, unter anderem des Slow Food Caffès „Huehuetenango“ der Rösterei Mokador, der von Slow Food Deutschland geschützt wird und damit ins Presidio aufgenommen wurde. Sicher haben alle SF-Interessierte über diesen Kaffee im Slow Food Magazin 05. 2009 gelesen?!
Zum Vergleich werden die Sorten auch verschieden zubereitet, um einen möglichst großen Überblick über die div. Möglichkeiten des Kaffeegenusses zu erhalten.
In dieser Matinee gibt es neben den verschiedenen Kaffeegetränken auch Selbst-Gebackenes.
Matinee
Planung und Durchführung: Udo Strauch & Monika Johannes-Vorbrugg
wann: Sonntags von 11 Uhr bis 12:30 Uhr, alle 2 Monate
zum ersten Mal am: 11. Juli 2010
wo: in der Academy der Fa. G Data Software AG, Bochum, Königsallee 178A.
Erstes Thema: Caffè
Anmeldung bitte auf der entspr. Seite in unserem Internetauftritt oder direkt hier
Zum Vergleich werden die Sorten auch verschieden zubereitet, um einen möglichst großen Überblick über die div. Möglichkeiten des Kaffeegenusses zu erhalten.
In dieser Matinee gibt es neben den verschiedenen Kaffeegetränken auch Selbst-Gebackenes.
Matinee
Planung und Durchführung: Udo Strauch & Monika Johannes-Vorbrugg
wann: Sonntags von 11 Uhr bis 12:30 Uhr, alle 2 Monate
zum ersten Mal am: 11. Juli 2010
wo: in der Academy der Fa. G Data Software AG, Bochum, Königsallee 178A.
Erstes Thema: Caffè
Anmeldung bitte auf der entspr. Seite in unserem Internetauftritt oder direkt hier
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