Freitag, 20. April 2018

Neuwahl der CV-Leitung Slow Food Bochum


Wiebke Rieck wurde zur neuen CV-Leiterin
von Slow Food Bochum gewählt.

Am 19.4.2018 fand eine Mitgliederversammlung des CV Slow Food Bochum in Katrin Manzkes Manufaktur "im Glas" statt. Anwesend waren 12 Mitglieder, 13 Prozent der Gesamtmitgliederzahl 87. Einziger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl der CV-Leitung.

Seit 2013 hatte Manfred Vorbrugg die Leitung von Slow Food Bochum inne. In einer kurzen Ansprache skizzierte er, welch umfangreiches Veranstaltungsprogramm das CV in dieser Zeit auf die Beine gestellt hat. Die Mitglieder dankten Manfred für seine Arbeit.

Wiebke Rieck bekundete als einzige Kandidatin ihr Interesse. Sie wurde einstimmig gewählt. Wiebke wird sich demnächst an die Mitglieder wenden und sich vorstellen.

Der Abend endete in einer geselligen Aussprache über die Fortsetzung der Arbeit von Slow Food Bochum. Zur Feier des Tages hatte Monika eine Sizilianische Linsensuppe gekocht und Peter eine Rhabarber-Himbeertorte gebacken.

Manfred Vorbrugg verabschiedete sich als CV-Leiter,
bleibt dem Slow Food Bochum aber als Kassenwart erhlten.

Manfred sorgte für Kontinuität im Convivium: 13 Vaertansraltungen fanden 2013, 11 in 2014 ...

...10 in 2016 und 15 in 2017 statt. (2015 gab es keine Veranstaltungen.)

 Vielen Dank, Manfred!

Die Verpflegung des Abends: 

Sizilianische Linsensuppe mit Orange von Monika...

 ...und Kräutern und Oliven als Einlage.

Gestürzte Rhabarber-Himbeer-Torte von Peter

 Hausherrin Katrin schneidet an.

Freitag, 13. April 2018

Slow Food Bochum und „La cuisine Mario Kalweit“ präsentieren ein Menü rund um die Tomate am 9.9.2018


Der Dortmunder Spitzenkoch Mario Kalweit ist ein Tomatenzüchter aus Leidenschaft. Auf der eleganten Terrasse seines Restaurants „La cuisine Mario Kalweit“ (klick hier), das er gemeinsam mit Susanne Thoenes in der Dortmunder Gartenstadt betreibt, zieht er zahlreiche seltene und alte Sorten; dabei arbeitet er eng mit der Demeter-Gärtnerei Werkhof in Scharnhorst zusammen. Die verschiedenen Tomatensorten dokumentiert er in seinem Blog „Die Genussjäger“ (klick hier).

Slow Food Bochum hat mit Mario Kalweit und Susanne Thoenes eine gemeinsame Veranstaltung vereinbart. Am Sonntag, den 9. September 2018, wird es ein „Menü rund um die Tomate“ geben. In dieser Zeit kurz nach den Sommerferien ist der Höhepunkt der Tomatensaison. Geplant ist, dass Mario Kalweit in vier Gängen zeigt, wie schmackhaft verschiedene vollreife Tomatensorten in der Küche eingesetzt werden können. Die Tomaten stammen aus eigener Zucht oder vom Werkhof. Ergänzt werden sie durch hochwertige andere Produkte wie etwa Fleisch von Schottischen Hochlandrindern aus der privaten Zucht von Richard Löttert in Velen.

Mario Kalweit und Susanne Thoenes

Mit dem 9. September wurde ein Sonntag als Termin gewählt. Start des Menüs ist 18 Uhr. Doch die Terrasse von „La cuisine Mario Kalweit“ ist bereits ab 16.30 Uhr geöffnet. In lockerer Atmosphäre können sich dann die Gäste bei Rita Breker-Kremer vom Werkhof, Richard Löttert von der Rinderzucht und Vertretern von Slow Food Bochum über die Produkte und Veranstalter informieren, bevor sie sich zum gemeinsamen Essen an die Tische setzen.

Der Preis des Menüs wird voraussichtlich bei ca. 75 Euro inkl. Wein und Wasser liegen. Genaue Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Anmeldung läuft über das Restaurant. Bitte angeben, ob man Slow-Food-Mitglied ist.

La cuisine Mario Kalweit
Lübkestrasse 21
44141 Dortmund
Tel 0231.531.619.8
Fax 0231.531.619.7
Mail restaurant@mariokalweit.de

Sonntag, 11. März 2018

Rückblick: Frühschoppen auf der Weinmesse Rheinland-Pfalz, 11.3.2018


Das sind sie, die drei Aufrechten, die sich zum Frühschoppen auf der Weinmesse Rheinland-Pfalz trafen. Monika, Manfred und Peter trafen sich zum Plaudern über gutes Essen und guten Wein und machten sogar eine Entdeckung unter den Weinen der über 50 Winzer, die in die Bochumer Jahrhunderthalle gekommen waren: die rote 2015 Cuvée „von der Platte“ vom rheinhessischen Weingut Stauffer im rheinhessischen Flomborn.

Die Entscheidung, zu nach dem gemütlichen Stelldichein zu Fuß nach Hause zu gehen, sollte Peter nicht bereuen. Er machte unterwegs kurz entschlossen im Kolpinghaus am Musikzentrum Rast und wurde von dem gutbürgerlichen Mittagessen, das er zu sich nehmen konnte, nicht enttäuscht. Das Menüangebot für 25 Euro umfasste eine kräftige Rindfleischbrühe mit Einlage und als Hauptgang ein tadellos gebratenes Seehechtfilet auf geschmortem Spitzkohl mit Riesling-Senf-Sauce und einem pikant abgeschmeckten Safranreis. Zum Nachtisch gab es schließlich noch ein Eis mit Früchten. Großartig.

 Rinderbrühe

 Seehechtfilet auf geschmortem Spitzkohl
mit Riesling-Senf-Sauce und
einem pikant abgeschmeckten Safranreis

 Eis mit Früchten

Sonntag, 18. Februar 2018

Rückblick: Das große Heringsessen am Aschermittwoch 2018




Jahrelang traf sich Slow Food Bochum zum Beginn der Fastenzeit zum Bratheringsessen im Haus Wenzel in Herne-Sodingen (Klick hier). Seit die Wirtsleute diese historische Kneipe aber aus Altersgründen aufgaben, wurde auch diese Slow-Food-Tradition heimatlos. Jetzt hat das Convivium endlich eine hoffentlich nachhaltige Alternativlösung gefunden. Am gestrigen Aschermittwoch trafen sich zwölf hungrige Slowfoodies zum fröhlichen Heringsschmaus mit selbst hergestellten Spezialitäten in Katrin Manzkes Manufaktur im Glas.

 Gestartet wurde mit Monikas Reminiszenz an den venezianischen Karneval, Sarde in soar (wer’s nicht weiß: Sardinen gehören auch zur Gattung der Heringsfische, Rezept hier) mit Caponata (Rezept hier).

Dann kredenzte Peter seine Brandade Ruhrgebiet, einen Stampf aus Kartoffeln und Brathering (Rezept hier), garniert mit Roter Bete und Feldsalat. 

Bereits ein paar Tage zuvor hatte Katrin Salzheringe auf Rheinische Art mit Sahne, Äpfeln und Zwiebeln eingelegt (Rezept hier), die von selbst gerollten Rollmöpsen mit Gurken-Zwiebel-Kapern-Senf-Füllung begleitet wurden (Rezept hier). Um auch den letzten Hunger stillen, gab es noch Pellkartoffeln und Pumpernickel mit Butter. Zu trinken gab‘s Grauburgunder und Bernstein-Bier. 

 
 Zum Dessert hatte Wiebke Limetten-Pie (Rezept hier) und –crème gemacht.

Entspannter konnte der Karneval nicht beendet und die Fastenzeit nicht begonnen werden.

Katrin legte schon ein paar Tage zuvor

Heringe auf Rheinische Art ein

...und rollte Rollmöpse...

..mit Peter.

 Ebenso bereitete Monika Sarde in saor vor.

 Die Fastenzeit beginnt.

 Fröhliches Schmausen

Alles aufgegessen

Slow Food Bochum: weitblickende Frauen, betende Männer

Sarde in saor

Rollmöpse

 Hering Rheinische Art

Limetten-Pie

Kulinarischer Aschermittwoch

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rückblick: Weihnachtsfeier Andrè's Alte Fähre, 20.12.2017



Zur gemütlichen Weihnachtsfeier traf sich Slow Food Bochum am 20.12.2017 in „André’s Alter Fähre“ in Stiepel an der Ruhr. André Vordenbäumen vom Wittener Lokal „André’s 1726“ hat das traditionsreiche Ausflugslokal am Stiepeler Ruhrufer übernommen und in einjähriger Umbauzeit zu einem schmucken Landhaus mit durchaus anspruchsvoller Küche umgebaut. Seit Herbst 2017 hat es geöffnet, und so lag es auf der Hand, es einmal für Slow Food auszuprobieren. Spannend wird es zu sehen, wie das neue Konzept auch im Sommer funktioniert oder ob das Publikum an dieser pittoresken Stelle mit Aussicht auf Burg Blankenstein am gegenüberliegenden Ruhrufer nicht doch einen eher volkstümlichen Biergarten erwartet.





Mit dem Weihnachtsmenü waren die Slowfoodies weitgehend zufrieden. Nach einem Vorspeisenpotpourri, bestehend aus Salaten mit Gänsebrust und Rindfleisch und einigen Miniaturen im Glas, hatte jeder die Wahl zwischen

48 Stunden confierter Nacken vom Bunten Bentheimer / Gewürzjus / Rahmwirsing / Haselnussspätzle

Knusperschnitzel und  Ragout vom Hirsch / Topinambur / Rosenkohl / Birne

Gessingham Gänsebraten / Brust und Keule / Rotkraut / Kartoffelknödel / Safranbirne / Maronen



Zum Nachtisch gab es Waffeln mit Backpflaumen, Crème brulée, Mousse au chocolat und Orangenfilets.

Montag, 6. November 2017

Rückblick: Besuch im türkischen Restaurant "Gurme", 3.11.2017


Am Freitag, den 3.11.2017. besuchte Slow Food Bochum das türkische Restaurant „Gurme“ in Altenbochum auf der Wittener Straße. 15 Slowfoodies genossen die feine türkische Küche, die die Bruder Baris und Sabri Aslan anbieten. Als erstes gab es eine gemischte Vorspeisenplatte, die jeweils gemeinsam für 4 Personen serviert wurde. Das Hauptgericht konnte jeder à la carte wählen, und zum Schluss gab es wieder ein gemeinsames Dessert. Das bestand aus einer besonderen Spezialität: Blätterteigtaschen, die mit einer Pistaziencrème gefüllt waren.

Es war ein lockerer, geselliger Abend mit hervorragendem Essen, das dem prgrammatischen Namen des Restaurants alle Ehre machte. „Gurme“ ist nämlich die türkische Lehnwortvariante des französischen „Gourmet“.