Dienstag, 28. Februar 2012

Einladung: Traditionelles Brathering-Essen am 8. März 2012 in Haus Wenzel

Gemütliches Ambiente

Am 8. März veranstaltet das Convivium Mittleres Ruhrgebiet bereits zum fünften Mal sein traditionelles Bratheringessen in der Fastenzeit. Wie immer treffen wir uns in Herne-Sodingen im Haus Wenzel, einer Kneipe mit originalem Jugendstilambiente. Wirtin Helga Wenzel brät und legt ihre Heringe selbst ein, dazu gibt es frisch gemachte Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln. Ein idealer Slow-Food-Stammtisch zum zwanglosen miteinander Reden.

Wirtin Helga Wenzel

Bitte melden Sie sich bitte bis zum Wochenende an, damit wir Frau Wenzel mitteilen können, wieviele Heringe sie zubereiten muss.
Haus Wenzel
44627 Herne – Sodingen
Händelstrasse 33 / Ecke Saarstr.

Zur Anmeldung bitte hier klicken.

Brathering im Haus Wenzel

Dienstag, 24. Januar 2012

Rückblick: Besuch der Käserei "Saporita" in Waltrop, 21.1.2012

Wie Cpt. Picard auf der Brücke: 
Junior-Chef Christian Pecl erklärt 
das Mozzarella-Machen

Ein Ausflug führte die Mitglieder von Slow Food Mittleres Ruhrgebiet letzten Samstag in die Zeche Waltrop. Hier, im zum Gewerbegebiet umgewidmeten industriekulturellen Versailles des westfälischen Ruhrgebiets, befindet sich unweit des Edelkaufhauses „Manufactum“ die Käserei „Saporita“, auf Deutsch „die Geschmackvolle“.
Käserei-Gründer Reinhard Pecl

Vor drei Jahren wurde der handwerkliche Betrieb von Reinhard Pecl und seinem Sohn Christian gegründet. Reinhard Pecl hat eigentlich einen Betrieb für Möbelbeschläge. Doch bei Dienstreisen nach Süditalien entdeckte er seine Leidenschaft für Mozzarella. Frische ist das A und O dieser Käsespezialität, und die Import-Ware, die man in Deutschland bekommen kann, kommt mit den frischen Produkten im Mezzogiorno nicht mit. Also machte Pecl den Vorschlag eine Geschäftsfreundes wahr. Er eröffnete eine Mozzarella-Käserei in Waltrop.

Die Räumlichkeiten einer ehemaligen Metzgerei wurden mit original italienischen Maschinen ausgestattet, die anders als deutsche Geräte die Milch nicht mit Heizspiralen, sondern mit Dampf auf die nötige Temperatur bringen. Die Milch wird der Frische wegen direkt von umliegenden Bauernhöfen bezogen. Milch aus Molkereien wäre schon zu alt für die Qualität, die sich Pecl wünscht. Auf Büffelmilch wird verzichtet, da die Beschaffung in Deutschland zu kompliziert ist. Verarbeitet wird auch keine Rohmilch, sondern pasteurisierte, aber nicht homogenisierte Kuhmilch. „Beim Pasteurisieren, die kurzzeitige Erhitzung auf 72 Grad, werden zwar die pathogene Keime abgetötet, die krank machen können, nicht aber die Milchsäurebakterien, die fürs Mozzarella-Machen gebraucht werden“, erklärt Pecl. „Die nicht homogenisierte Milch hat aber noch ihre natürliche Fettverteilung.“

So ist der Arbeitsablauf optimal. Abends werden die Kühe auf dem Bauernhof gemolken, über Nacht wird die Milch pasteurisiert. Am nächsten Morgen wird sie abgeholt, tagsüber verarbeitet und der fertige Käse abends an die Kunden ausgeliefert. Die Lagerräume von „Saporita“ werden so gut wie nicht gebraucht.
„Saporita“ beliefert gastronomische Betriebe in ganz Nordrhein-Westfalen. Der Essener Edel-Italiener „La Grappa“ gehört dazu, und auch die Burrata, die es letzten Sommer bei „Bochum kulinarisch“ gab, stammte aus Waltrop. Montag, Mittwoch und Freitag kann man von 15 bis 18 Uhr auch vor Ort einkaufen.

Käser Michael Sandmann präsentiert frischen Ricotta

Reinhard und Christian Pecl produzieren alle Produkte nach der Filata-Methode. Neben den klassischen Mozzarella-Kugeln gibt es auch Scamorza, eine getrocknete, härter Variante und Burrata, Mozzarella-Säckchen, die mit unverarbeiteten Mozzarella, der mit Sahne verfeinert ist, gefüllt sind. Beim Mozzarella-Machen entsteht viel Molke. Die wird in großen Kesseln auf 90 Grad erhitzt, und das sich dabei absetzende Eiweiß bildet dann den Ricotta. „Das ist so, als würden saure Milch in den heißen Kaffee gießen“, meint Pecl. „Die Flocken, die dann entstehen, ist quasi Ricotta.“
Für die Slowfoodies wurde am Samstag extra frischer Mozzarella produziert, der dann zu Burrata verarbeitet wurde. Das geschah außerhalb der regulären Produktionszeiten. Deswegen brauchten die Besucher keine Schutzkleidung. Anschließend wurde die Produktionsstätte gereinigt und sterilisiert.

 Grundlage des Mozzarella-Machens ist frische Milch, die im Wasserbad erhitzt wird.

Mit Zitronensäure wird die Milch gesäuert und mit Lab dickgelegt.

Die Dickmilch wir zu Käsebruch zerteilt.

Die dabei entstandene Molke wird abgeschöpft.

Der Bruch wird immer wieder geknetet, gesalzen, gewässert und abgegossen, bis die Filata-Stränge entstehen.


Die Mozzarella-Kugeln werden geformt.

In heißem Wasser wird der Mozzarella aufgeweicht, zu kleinen Platten gezogen, in die eine Mischung aus Sahne und Mozzarella-Stränge gewickelt wird. Das ganze wird zugebunden oder in heißem Wasser verschweißt.

 Die Burrata ist fertig.

Käserei Saporita, Richtstrecke 5-9 (Zeche Waltrop), 55731 Waltrop. Infos hier.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Besuch der Käserei „Saporita“, Waltrop, 21. Januar 2012

Für den Besuch der Käserei „Saporita“ am 21. Januar 2012 in der Zeche Waltrop sind nur noch wenige Plätze frei. „Saporita“ produziert auf traditionelle Art italienische Spezialitäten wie Mozzarella, Burata, Ricotta, Scamorza u.a..
Die Veranstaltung, also die Herstellung von Käse, beginnt um 12 Uhr und wird ca. 1 ½ - 2 Stunden in Anspruch nehmen. Eine Pause ist nicht vorgesehen. Wir werden vom Käsemeister für die Dauer der Zubereitung entsprechend der Hygienevorschriften „eingekleidet“.
Nach Beendigung erhalten alle Teilnehmer ein kleines Paket (ca. 1 kg) mit den Produkten von „Saporita“.
Bitte melden Sie sich hier an. Unter dem Link finden Sie auch Infos zur Anreise.

Freitag, 6. Januar 2012

Einladung: Riesling-Blindverkostung am 29.2.2012

Am 29.2.2012 wird das Convivium Mittleres Ruhrgebiet – wie ca. 15 andere CVs - an der vom Convivium Frankfurt aus organisierten, bundesweiten und zeitgleichen Rieslingverkostung teilnehmen. Ein gutes Dutzend der Convivien sind der Frankfurter Idee gefolgt, und werden an dem Abend 6 Rieslingweine aus unterschiedlichen deutschen Anbaugebieten blind probieren. Die Weinprobe findet im Ladenlokal „Aromafänger“ unseres Mitglieds und Förderers Rüdiger Hagen in Bo-Langendreer statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt.

Nach dem Genuss wartet die Arbeit, denn die Weine werden an dem Abend von den Anwesenden verglichen und individuell bewertet. Die Kriterien sind der eigene Geschmack und seine Vorlieben, sowie die Freude am Wein als solchem. Man muss kein Weinprofi sein, Spaß an Wein reicht völlig aus.

Über das Internet werden dann die Ergebnisse noch am selben Abend nach Frankfurt gemailt und dort ausgewertet und zurückgesandt. Denn dann kommt das eigentlich Spannende: ein Vergleich nicht nur der persönlichen Hitliste der beprobten Weine, sondern auch der Geschmäcker der Anwesenden untereinander und regional zwischen den Convivien. Kommt überall der gleiche Wein auf Platz 1? Gibt es eindeutige Tendenzen? Oder ist es völlig bunt gemischt?

Von den folgenden Convivien wissen wir, dass sie sicher mitmachen: Braunschweiger Land, Dortmund, Essen, Frankfurt, Ingolstadt, Karlsruhe, Lausitz, Rhein-Neckar, Stutensee, Stuttgart u.a.
Eine genauere Beschreibung mit noch mehr Details findet man bei SlowFood Vor Ort / CV Frankfurt.

Anmeldung hier.

Bitte bedenken Sie, dass auf Grund der Größe des Veranstaltungsraumes max. 12 Personen teilnehmen können. Der Eingang der Anmeldung ist maßgeblich. Jede Anmeldung erhält daher - neben der automatisch generierten email-Bestätigung - eine separate Zu- / Absagemitteilung. Bitte also auf den Eingang der mail von unserem Convivium achten! Anmeldeschluss ist der 27. Februar d.J.

Ein frohes neues Jahr!

Nun wird es aber langsam Zeit: Das Convivium Mittleres Ruhrgebiet wünscht allen Mitgliedern und Freunden eine frohes neues Jahr 2012!
Ein Ereignis im abgelaufenen Jahr hat uns alle erschüttert: der Tod unseres Gründers Manfred Meimberg im Mai 2012. Am 16.10.2011 erinnerten wir bei einer Veranstaltung gemeinsam mit der Künstlergruppe „Kunstlabor“, deren Mitglied er ebenfalls war, daran, wie tief uns dieser Verlust getroffen hat. Manfred Meimberg war immer die treibende Kraft für unser Convivium gewesen.
Es war wohl ganz in seinem Sinn gewesen, dass wir unser Programm im letzten Jahr nicht unterbrochen haben, sondern das der Ini-Kreis des Conviviums auch weiterhin Veranstaltungen organisiert hat, die von den interessierten Mitgliedern auch gern besucht wurden. Höhepunkte waren sicherlich der Besuch bei den Auerochsen von Bauer Schulte-Stade in den Hattinger Ruhrauen und der Sommerabend am Holzbackofen im Garten unseres Mitglieds Tom Bosbach. Unsere Besuche in den Restaurants Mediterran (marokkanisch), Matzen (jüdisch), Neuling und Gut Mausbeck (beide westfälisch) sowie das Bratheringessen in Haus Wenzel zeigten, wie vielfältig die Küche im Ruhrgebiet ist. Informativ war der Besuch auf dem Acker von unsrem Mitglied Gudrun Kaltenborn, den sie über die Agentur „Meine Ernte“ angemietet hat. Das Ladenkokal „Aromafänger“ unseres Mitglieds Rüdiger Hagen hat sich als stilvoller Veranstaltungsort bewährt, der auch im neuen Jahr genutzt werden wird. Und nicht zu vergessen sei die Veranstaltungsreihe "Club of Slow", die unser CV-Leiter Udo Strauch beim SF-Förderer G Data organisiert.
Für die Veranstaltungen 2012 stehen die Ideen schon fest. Über die genauen Daten werden wir Sie rechtzeitig informieren. Der Ini-Kreis würde sich darüber freuen, dass dieses Angebot von den Mitgliedern rege genutzt wird. Melden Sie sich also für unsere Veranstaltungen an. Es lohnt sich.
Peter Krauskopf

Dienstag, 1. November 2011

Rückblick: In Memoriam Manfred Meimberg. Eine Slow-Food-Tafel für die Kunst.


Ausstellungseröffnung am 16. Oktober 2011

Am 17. Mai 2011 verstarb Manfred Meimberg. Zusammen mit seinem Vetter Hartmut Julius Meimberg war er der Gründer des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet und bis zuletzt Initiator und Motor all unserer Aktionen. Eine weitere, vielleicht sogar wichtigere Leidenschaft von Manfred Meimberg war die Malerei. Beruflich aus dem chemischen Bereich kommend, setzte er sich in seinen Bildern besonders mit Wesen und Wirkung der Farbe auseinander. Er war Mitglied der Künstlergruppe „Kunstlabor“, die sich regelmäßig in leer stehenden Laborräumen der Fa. Ter Hel Plastic, deren geschäftsführender Gesellschafter Manfred Meimberg war, trifft.
Noch vor seinem Tod konnte er an der Konzeption der Ausstellung „W. Zehrt und das Kunstlabor“ mitwirken, die vom 16. Oktober bis zum 16. November 2011 in der „Alten Druckerei 1926“ zu sehen war. Neben Werken von Willi Zehrt und anderen Kunstlabor-Mitgliedern wurden auch Bilder von Manfred Meimberg gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung sorgte das Convivium Mittleres Ruhrgebiet für das leibliche Wohl der Gäste. Christiane Finke und Rüdiger Hagen boten an einem Stand allerlei Häppchen an, die die Mitglieder zubereitet hatten. In einem Grußwort erinnerte Peter Krauskopf daran, wie wichtig Manfred Meimberg für Gründung und Arbeit des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet war.

 Rüdiger Hagen und Christiane Finke
präsentierten...
...Häppchen, die die SF-Mitglieder vorbereitet hatten.

Peter Krauskopf hielt das Grußwort.


 

Montag, 24. Oktober 2011

Einladung zum Club of Slow am 12.11.2011


Liebe Convivanten, liebe Freunde des guten Geschmacks: Welcome to the Club of Slow!

Am  12.11.11 ab 19 Uhr freuen wir uns wieder auf Eure Anwesenheit zur Fortsetzung der Geschmacksrevolution in der G Data-Academy, Königsallee 178, Bochum.
Es wird wieder kulinarische Sensationen geben, bei der unsere geschätzte Party-Atmosphäre sicher nicht umhin kann, als sich wieder gerne einzustellen…
Ein Schwerpunkt ist das Thema Wein:
Wir zeigen eine Vergleichsverkostung von trockenen und restsüßen Rieslingen, die einmal durch moderne önologische Verfahren oder durch klassische Techniken geprägt sind. Damit es auch Spaß macht, stehen für die Moderne Weine von Helmut Dönnhoff, und nicht irgendwelche Supermarktprodukte. Und dazu gesellen sich entsprechende Pendants von Vertretern des klassischen Handwerks. Also Reinzuchthefen, temperaturgesteuerte Schnellvergärung unter Luftabschluss und Schönung auf der einen Seite. Und langzeitige Spontanvergärung mit Luftkontakt usw. auf der anderen…
Des Weiteren, lädt eine Verkostung einiger „Vini Naturali“ ein, die Nase in das aktuelle Geschehen im Lande unserer italienischen Freunde zu stecken. Wir haben direkt mitgebracht: Weine von Dario Princic, Emidio Pepe und Marco de Bartoli…
Zudem dürfen wir wieder Dr. Gert Latzel begrüßen. Und die, die es noch nicht gemacht haben, können mit demselben Wein nach seiner Methode ultraschallbehandelte Gläser mit identischen unbehandelten vergleichen. Der Aha-Effekt ist garantiert. Danke lieber Gert, schön dass Du wieder aus München zu uns kommst und zu Deiner Technologie Auskunft gibst…
Ebenso haben wir aus dem Land der Zitrangen und Otronen Café mitgebracht. Probiert bei uns den echten San Eustacchio von der Rösterei an der gleichnamigen Piazza in Rom. Der ist als bester Espresso der Welt in den einschlägigen Foren zwar auch etwas umstritten. Denn die Crema ist im dortigen Ausschank irgendwie unnatürlich fett, und man weiß nicht wie die das machen. Aber lecker ist er bestimmt, und mal sehen wie sich der Café bei unserer Zubereitungskonfiguration macht…
Ein weiterer Schwerpunkt ist diesmal Käse. Vor Ort stellt uns Karsten Buhr vom Cheeesie im Biokauf an der Wittener Str. 111 einige seiner besten Sorten vor. Und gibt natürlich gerne Auskunft zum Thema. Der Manchego-Käse ist beispielsweise wirklich aus der Milch von den ursprünglichen Manchego-Schafen aus der Region La Mancha geschöpft. Der Val Torrino lebt von seiner Reifung mit speziellen Schimmelkulturen. Der lange Prozess des Affinierens beim Pecorino aus Sardinien oder bei einem fünfjährigen Gouda verändert den Käse in erstaunliche Geschmacksrichtungen. Dazu gibt es Weißbrot vom SlowBaker Wickenburg auf der Wittener Straße 228. Da kann man gespannt sein und gerne den Verkostungswein kombinieren...
Ebenfalls freuen wir uns auf die Mitarbeit und Expertise eines weiteren hiesigen Gastronomen: Thoma Canavan eröffnet nicht nur am 1.Dezember die „Suppenküche Schulz“ an der Brüggstr. 35a, Öffnungszeiten 12-19 Uhr. Sondern erlaubt uns durch seinen Eintopf von Möhren, Oliven und Kaninchen schon einmal eine Vorschau auf seine frische, regionale Schnellküche mit Suppen, Eintöpfen, Nudeln und Salaten ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker et cetera. Echtes Essen ohne Es für Genuss und Stärkung in der knappen Pausenzeit, das ist sein Programm…
Da wir mit den Verkostungen zum Thema „Neues Bier“ so viel Interesse geweckt haben, können wir diesmal nicht auf das flüssige Brot verzichten. Tä-Tä-Tä- täää: In der Verkostung Westvleteren Blonde! Dafür fahren unsere belgischen Freunde Michael und Mia Mosselmann von Brüssel bis an die Pforten der renommiertesten Bier-Abtei der Welt, gelegen am Ende der belgischen Welt. Nur da ist es manchmal zu erwerben, wenn man darf. Danke Mia und Michael!
Natürlich gibt es in der Bar wieder erstklassige Cocktails von Marc und Chris. Super was die beiden in so kurzer Zeit für ein Repertoire erarbeitet haben: Hut ab für Eure Performance und Danke für Euren starken Einsatz!
Und wir dürfen bestimmt süße Überraschungen und Besonderes von Kai Figge und unserer La Chef de Cuisine, May Duong Than, erwarten. Der glücklich machende Pflaumenkuchen mit Zwetschkeneis und Rumsahne vom letzten Mal wird sicher allen noch in bester Erinnerung verblieben sein…
Also dann liebe Geschmacksrevolutionäre, bis zum 12.11
Hasta la Victoria siempre! - i.A. udo strauch, SlowFood-Convivium Mittleres Ruhrgebiet

Mittwoch, 28. September 2011

Neues vom Archehof Ibing in Wetter


Unser Slow-Food-Mitglied Sonja Gehlen-Bremer bietet uns nach langer Zeit wieder einmal einen besonderen Anlass, den Archehof Ibing zu besuchen. Am 6. Oktober und 2. Dezember können Sie ab 10 Uhr frisch vor Ort Geschlachtetes kaufen! Die Schafe wurden jew. einen Tag zuvor professionell zerlegt und liegen dann in verbraucherfreundlichen kleinen Einheiten vor. Natürlich gibt es dann auch einige der seltenen Kaninchen, Hühner und Eier der Vorwerk-Rassehühner. Über die Qualität braucht hier nichts geschrieben zu werden, sie ist vielen Mitgliedern seit langer Zeit bestens bekannt.

Sonja Gehlen Bremer

Das Besondere an dem Tag ist aber auch, dass Frau Gehlen-Bremer den Slow-Food-Mitgliedern ein Angebot der ganz seltenen Art unterbreiten möchte:
Sie beabsichtigt, Interessierten auf ihrem Archehof einen Teil ihrer Ackerfläche als sogenannten „Slow Food Acker“ zur Verfügung zu stellen. Hierzu sind aber noch reichlich Vorarbeiten zu erledigen. Wie genau das umgesetzt werden soll, ist noch nicht ganz schlüssig.
Ganz nach Slow-Food-Philosophie könnten z.B. alte Kartoffelsorten angebaut werden, Tomaten, Pastinake etc. Dies bedarf aber noch der Abstimmung mit Frau Gehlen-Bremer. Pflege und Ernte obliegt nach der Aussaat dann jedem Nutzer selbst. Selbstverständlich steht die Hofcheffin jederzeit mit Rat zur Hilfe.

Die Idee hierzu ist noch nicht endgültig ausgereift, aber an den o.g. „Schlachthoftagen“ können erste Eindrücke gesammelt, das Areal besichtigt und viele Fragen schon einmal gestellt werden. Endgültiges zu diesem Vorhaben werden wir exklusiv hier in dieser Mitglieder-Info im Frühjahr nächsten Jahres veröffentlichen.
Nutzen Sie aber zuvor die Gelegenheit zum Kauf von Produkten, die artgerecht auf einem zertifizierten Archehof haben aufwachsen können.
Wie Sie zum Ibing-Hof kommen: klicken Sie hier auf „Fahrhinweise“ und Sie gelangen auf unsere Internetseite mit den notwendigen Informationen.

Der Archehof Ibing

Der Hütehund bewacht die Hühner

Schafe auf der Weide

Vorwerkhuhn in Aktion

Mittwoch, 21. September 2011

Rückblick: "Ab auf den Acker I"

Gudrun Kaltenborn erklärt den interessierten Slowfoodies  das Prinzip von "Meine Ernte".

Am Mittwoch, 14.9.2011, trafen sich Mitglieder des CV Mittleres Ruhrgebiet auf der Gemüseparzelle von Gudrun Kaltenborn. Gudrun hat die Parzelle über die Firma „Meine Ernte“ mit 60 weiteren Interessenten bei Bauer Blome in Bochum-Hiltrop gemietet.
In Kooperation mit örtlichen Bauern bietet „Meine Ernte“ in vielen deutschen Städten Gemüsegartenparzellen an. Der Bauer stellt einen Acker zur Verfügung und macht die Erstaussaat bzw. Bepflanzung von ca. 20 Gemüsesorten. Danach ist es von Mai bis zum Frost Aufgabe des Pächters, sich um seine Parzelle zu kümmern. Per „Fernwartung“ via email bekommt der Gemüse-Anfänger Pflege- und Ernte-Tipps und auch Rezepte zur Verwertung.
Eine große, für den Bedarf einer vierköpfigen Familie gedachte Parzelle kostet 329 Euro im Jahr, eine kleine, 45 qm große für zwei Personen 179 Euro. Bei der üppigen Ausbeute ist das ein eine mehr als lohnenswerte Investition.
Weitere Infos unter http://www.meine-ernte.de/

Auf ihrem Acker: Gudrun Kaltenborn

20 Sorten Gemüse werden angebaut:
Kohlrabi un Chinasalat

Hokkaido-Kürbisse

Rotkohl

Rote Bete

Weißkohl und Mangold

Zucchini

Rückblick "Ab auf dem Acker II: Besuch auf "Gut Mausbeck" (hier klicken)

Rückblick "Ab auf den Acker II": Besuch auf "Gut Mausbeck"

Das wieder aufgebaute "Gut Mausbeck"

Nach dem informativen Freilufttermin auf der Gemüseparzelle von Gudrun Kaltenborn in Bochum-Hiltrop fuhren die Slowfoodies zum Essen ins neu eröffnete „Gut Mausbeck“ im benachbarten Stadtteil Gerthe. Als „Landhaus Mausbeck“ war das Restaurant bis 2004 eine beliebte Adresse in Bochum; brannte aber ab. Jetzt wurde das idyllische Fachwerkhaus vom neuen Besitzer Otto Nadrowski als Neubau komplett wieder aufgebaut, und am 10. September 2011 eröffnete Pächter Jürgen Löring wieder den gastronomischen Betrieb. Jürgen Löring arbeitete unter anderem in der Engelsburg Recklinghausen, im Stadtpark-Restaurant Bochum und im Parkrestaurant Herne, Bis 2007 war er 'Chef de cuisine' im Mercure Hotel Goldschmieding in Castrop-Rauxel. Seit 2008 betreibt er sein eigenes Restaurant „Olivo“ in Castrop-Rauxel und jetzt parallel dazu das „Gut Mausbeck“.

Die meisten Slowfoodies entscheiden sich für das angebotene 4-Gang-Menü (47 Euro).

Salat mit Barberie-Entenbrust

Schaumsuppe von Wildkräutern

Rinderfilet mit Pfifferlingen, Gemüse und gratinierten Kartoffeln

Krokanteis mit Calvadosmousse und Pumpernickelsauce

Die Zubereitung der Gerichte war routiniert, die des Fleisches tadellos. Die Suppe und die Pfifferlinge empfanden die meisten jedoch als zu salzig. Besonders die Kräuteraromen der Suppen litten darunter. Allgemein wurde festgestellt, dass die Speisekarte zu wenig fleischlose Alternativen bot.

Rückblick: "Ab auf den Acker I" (hier klicken)

Donnerstag, 8. September 2011

Noch einmal: Einladung Ab auf den Acker, 14.9.2011

Am Mittwoch, 14.9.2011, 18.30 Uhr trifft sich das CV Mittleres Ruhrgebiet auf der Gemüseparzelle von Gudrun Kaltenborn in Bochum-Hiltrop, Auf dem Güstenberg. Gudrun hat die Parzelle bei der Firma „Meine Ernte“ gemietet. Frau Ganders von „Meine Ernte“ wird das Konzept der privaten Gemüseerzeugung erläutern. Weitere Infos hier.

Das neue Gut Mausbeck sieht von außen fast genauso aus wie das alte auf dem Bild.

Anschließend fahren wir gegen 19.30 Uhr ins ca. 5 km entfernte „Gut Mausbeck“, um dort gemeinsam zu essen. Als „Landhaus Mausbeck“ war das Restaurant bis vor einigen Jahren eine beliebte Adresse in Bochum; brannte aber ab. Jetzt wurde das idyllische Fachwerkhaus vom neuen Besitzer Otto Nadrowski als Neubau komplett wieder aufgebaut, und vom 10. September an wird der Gastronomiebetrieb von Pächter Jürgen Löring wieder aufgenommen. Wenn wir am Mittwoch dort hinkommen, gehören wir noch zu den ersten Gästen.
Jürgen Löring arbeitete unter anderem in der Engelsburg Recklinghausen, im Stadtpark-Restaurant Bochum und im Parkrestaurant Herne. Bis 2007 war er 'Chef de cuisine' im Mercure Hotel Goldschmieding in Castrop-Rauxel. Seit 2008 betreibt er sein eigenes Restaurant „Olivo“ in Castrop-Rauxel und jetzt auch das „Gut Mausbeck“. SF-Mitglied Daniel Birkner, Küchenchef von „Herr B. in der Gesellschaft Harmonie“ in Bochum, war sein Lehrling.
Ackerbegehung: 14.9.2011, 18.30 Uhr, Auf dem Güstenberg, Bochum-Hiltrop
Gemeinsames Essen: 19.30 Uhr, Gut Mausbeck, Kornweg 36, Bochum-Gerthe
Bitte melden Sie sich hier an.

Mittwoch, 24. August 2011

Rückblick: Der Ofen im Garten von Onkel Tom, Teil 3: Christian backt Blaubeer-Flammkuchen

Ein Feuerteufelchen bewacht den Ofen...

...denn es herrscht eine höllische Hitze darin.

Wie vielseitig ein Steinbackofen zu verwenden ist, zeigte Christian. Er hatte Beerenobst mitgebracht und Teig, und bereitete Flammkuchen zu. Bei den Brombeeren übte er noch, aber der Blaubeer-Flammkuchen wurde richtig gut.

Zuerst breitete Christian den Teig
auf dem Schieber sorgfältig aus.

Dann bestrich er ihn mit Crème fraiche, die mit den
geschmolzenen Resten des Vanilleeises aromatisiert war. 

Dann wurde der Teig üppig mit Blaubeeren belegt...

...und in den in den Ofen geschoben...

...wo er prächtig backte.

Das Ergebnis war ein Genuss...

...und wurde in Portionsstücke zerteilt.

Bravo, Tom: Der Baumeister und sein Werk

Lesen Sie auch die anderen Folgen:
Teil 1: Der Flammlachs (hier klicken)
Teil 2: Gebackene Früchte mit Vanilleeis (hier klicken)