Am 17.5.2011 starb Manfred Meimberg im Alter von 78 Jahren. Der schwer Herzkranke hatte verfügt, dass die Lebenserhaltenden Maßnahmen nicht weiter fortgesetzt werden sollten.
Zusammen mit seinem Vetter Julius Meimberg hob er im Jahr 2005 das Slow Food Convivium Mittleres Ruhrgebiet aus der Taufe. Für Slow Food im Ruhrgebiet war er - wie bei vielem anderem auch – die treibende Kraft und Seele vom Ganzen. Nicht nur für das Convivium Mittleres Ruhrgebiet setzte er sich ein, auch die anderen Convivien in Essen, Dortmund und Duisburg unterstützte er aus ganzem Herzen.
Slow Food wird Manfred Meimberg in ehrendem Angedenken halten.
Dienstag, 24. Mai 2011
Mittwoch, 4. Mai 2011
Einladung: Besichtigung der Auerochsenzucht auf dem Schultenhof in Hattingen Baak-Winz, 28.5.2011
Da, wo die Ruhr den großen Bogen macht, da liegt seit 1232 eingebettet in den Lauf der Ruhr im Hattinger Ortsteil Winz-Baak der Schultenhof. Die Besitzer leben seither von der Landwirtschaft und der Verarbeitung der eigenen Erzeugnisse. Seit einigen Jahren erweitert um die Standbeine Partyservice und die Organisation von Großveranstaltungen.Das Wichtigste für Betriebe mit Direktvermarktung aber bleibt, sich in der Qualität von den ganz großen Industriebetrieben abzuheben und eine Nische zu besetzen. Genau hier setzt der heutige Besitzer Schulte-Stade an und hält seit einigen Jahren zusätzlich zu den üblichen Hausrindern und -schweinen das Heckrind und das Bunte Bentheimer Schwein.
Das Heckrind ist eine Rückzüchtung des seit 1827 als ausgerottet geltenden Auerochsen (Bos primigenius). Der Auerochse war ein gegenüber dem heutigen Hausrind erheblich größeres Tier, vergleichbar mit dem Wisent. Das Fell war dunkelrotbraun und bei den Stieren oft fast schwarz. Sie lebten in offenen Wäldern und ernährten sich von Gräsern, Kräutern, Laub und Waldfrüchten wie Eicheln.
Die Familie Schulte-Stade hält die Tiere von den Menschen weitestgehend unberührt und auf sich gestellt in den saftigen Wiesen der Ruhrauen. Hier finden die Tiere die Randbedingungen, die auch der Auerochse bevorzugte: Futter aus Gräsern, Wildkräuter. Laub, und Waldfrüchte und den notwendigen Auslauf.
Das Ergebnis ist ein wohlschmeckendes zartes Fleisch, das für alle Einsatzzwecke bestens geeignet ist. Zur weiteren Qualitätssicherung wurde auf dem Hof ein eigenes Schlachthaus errichtet, so dass die Produktionskette von der Geburt der Tiere bis zur Vermarktung des Fleisches bzw. fertiger Speisen auf dem Hof gesichert ist.
Neben den Heckrindern in den Ruhrauen werden die Bunten Bentheimer Schweine in den nahen Waldgebieten gehalten.
Programm der Hofbesichtigung:
Herr Schulte-Stade wird uns ab ca. 10:30 Uhr mit Traktor und Wagen zu den Heckrindern und den Bunten Bentheimern fahren, sodass wir die Tiere vor Ort erleben können. Im Anschluss besichtigen wir die hauseigene Schlachterei und haben ab 13 Uhr Zeit, bei einem gemütlichen Essen in der Scheune weitere Informationen zum Hof und den Tieren zu erhalten. Natürlich wird es hier dann etwas vom Heckrind und vom bunten Bentheimer geben.
Wann: Samstag, 28. Mai 2011, 10:30 Uhr
Wo: Der Schultenhof, Alfred Schulte-Stade, Königsteiner Str. 103, 45529 Hattingen
Nähere Informationen über den Schultenhof können Sie sehen unter http://www.der-schultenhof.de/ . Hier finden Sie auch eine Lageskizze.
Kosten: In den Kosten von € 20/Pers für Slowfood-Mitglieder sind enthalten die Fahrt mit dem Traktor zu den Heckrindern und Bunten Bentheimern sowie Essen und Getränke. Für Nichtmitglieder beträgt die Umlage € 25.
Max. Teilnehmer: 20.
Anmeldung: Die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen ist maßgeblich. Deshalb unbedingt hier anmelden. Letztes Anmeldedatum ist der 25. Mai!
Montag, 2. Mai 2011
Rückschau: Westfälisches Menü im „Neuling“ am 29. April
Axel Schmidt (rechts) vom Neuling steht den Slowfoodies Rede und Antwort.
Eigentlich ist es schade, dass am 29. April nur sechs Slowfoodies den Weg ins Bochumer Restaurant „Zum Neuling“ gefunden hatten. Denn Axel Schmidt, der Hausherr des alteingesessenen Hotel-Restaurants, hatte ein wunderschönes und vor allem schmackhaftes westfälisches Menü zusammen gestellt, wie man es sich bei Slow Food vorstellt. Produkte von regionalen Produzenten verarbeitete er zu verschiedenen Gängen, die wiederum von klassischen regionalen Rezepten inspiriert waren.
Die Vorspeise vereinigte gleich drei traditionelle Beläge für den Reibekuchen: Blutwurst, Räucherlachs vom Fischhof Baumüller in Wickede und Mescheder Schnippelschinken mit Schamand.
Diesem Einstieg folgte eine eigenwillige Interpretation des Burgers, nämlich aus Lachsforelle und Waller (weißem Wels). Dazu gab es intensiv schmeckende Bärlauch-Kohlrabi.
Dem Fisch folgte ganz klassisch der Felischgang: über 8 Stunden löffelweich geschmorte Ochsenbäckchen in einer verführerisch süßen Rübenkrautsauce mit Stielmus und Kartoffel-Stampf.
Den süßen Abschluss bildete eine kleine Rhabarber-Tarte mit Buttermilchparfait.
Die anwesenden Convivanten hatten während des gelungenen Abends ihren Spaß an dem gelungenen Menü. Nach dem Essen gesellte sich Axel Schmidt zu ihnen und beantwortete alle Fragen. Übrigens: der „Neuling“ hat die Fördermitgliedschaft bei Slow Food beantragt.
Rückschau: „Club of Slow“ am 16.April
CV-Leiter Udo Strauch versorgte die Gäste mit frisch gemixten Cocktails.
Was hier im Glas funkelt, ist kein Wein, sondern ein belgisches Bier.
Der Fotokünstler Andrea Travaiani
sorgte für echt italienische Pizza.
Dr. Gert Latzel stellte die neuen mit Ultraschall veredelten Weingläser der Fa. Stölzle vor.
Boris Lantrewitz von der Essener Weinhandlung Vono Grande hatte exklusive deutsche Rieslinge zum Verkosten mitgebracht.
... und der Kicker sorgte für Entspannung,
Mittwoch, 20. April 2011
Neues Kartoffelangebot in Bochum!
Für Kartoffelfreaks gibt es etwas ganz Neues. Wenn Sie Freunde sind von La Ratte, Bamberger Hörnchen, Blauen Vitelotte, Blauen Elisen oder Roten Emalien sind: Jungbauer Jan Maasackers (Bild) aus Kamp-Lintfort am Niederrhein (Familien-Anbau seit 1934) hat einen Stand auf dem Bochumer Wochenmarkt auf dem Rathausplatz eröffnet. Dienstags und Freitags bietet er aus eigenem Anbau - und darauf wird besonderen Wert gelegt - die oben genannten Sorten an.
Natürlich hat er auch die gängigen Sorten Laura, Belana und Melody von anderen Bauern aus seiner Nachbarschaft im Angebot, sowie je nach Jahreszeit Spargel, Erdbeeren und Äpfel.
Wir empfehlen allen Feinschmeckern: einfach hingehen (der erste Stand in der Anfangsreihe von der U-Bahn-Einfahrt aus gesehen, in der auch der Brotwagen von Hutzel steht), anschauen, sich beraten lassen und dann entscheiden.
Natürlich hat er auch die gängigen Sorten Laura, Belana und Melody von anderen Bauern aus seiner Nachbarschaft im Angebot, sowie je nach Jahreszeit Spargel, Erdbeeren und Äpfel.
Wir empfehlen allen Feinschmeckern: einfach hingehen (der erste Stand in der Anfangsreihe von der U-Bahn-Einfahrt aus gesehen, in der auch der Brotwagen von Hutzel steht), anschauen, sich beraten lassen und dann entscheiden.
mvo
Freitag, 25. März 2011
Einladung: Westfälisches Menü im Restaurant „Zum Neuling“ am 29. April
Am 29. April lädt das Convivium Mittleres Ruhrgebiet zu einem „Westfälischen Menü“ ins Restaurant „Zum Neuling“ in Bochum ein. Das Hotel-Restaurant „Zum Neuling“ ist ein alteingesessenes Familienunternehmen in Bochum. Als Mitglied des Vereins „Westfälisch genießen“ ist Küchenchef Axel Schmidt ein ausgewiesener Fachmann für die westfälische Küche. Er bereitet das Menü nach den Kriterien, die für SLOW FOOD maßgeblich sind, handwerklich zu. „Gut, sauber, fair“ müssen die Produkte sein, möglichst von regionaler Herkunft und ebenfalls handwerklich erzeugt. Auf Geschmacksverstärker wird verzichtet.
Für den 29. April hat Axel Schmidt folgendes Menü vorgesehen:
Omas Reibekuchenvariation mit Blutwurst, Tatar von Baumüllers Räucherlachs, Mescheder Schnippelschinken mit Schmand
*****
Burger von Lachsforelle und Waller(weißer Wels)und Kohlrabi-Bärlauch
*****
Ochsenbäckchen in Rübenkrautsauce mit Stielmus und Kartoffel-Stampf
****
Kleine Rhabarber-Tarte mit Buttermilchparfait
Preis des 4-Gang Menüs 27,50 Euro ohne Getränke.
24. April 2001, 19.30 Uhr
Hotel-Restaurant „Zum Neuling“
Neulingstraße 42, 44795 Bochum
http://www.zumneuling.de/
Bitte melden Sie sich und Ihre Freunde bis zum 24. April an. Für die Anmeldung klicken Sie bitte hier.
Für den 29. April hat Axel Schmidt folgendes Menü vorgesehen:
Omas Reibekuchenvariation mit Blutwurst, Tatar von Baumüllers Räucherlachs, Mescheder Schnippelschinken mit Schmand
*****
Burger von Lachsforelle und Waller(weißer Wels)und Kohlrabi-Bärlauch
*****
Ochsenbäckchen in Rübenkrautsauce mit Stielmus und Kartoffel-Stampf
****
Kleine Rhabarber-Tarte mit Buttermilchparfait
Preis des 4-Gang Menüs 27,50 Euro ohne Getränke.
24. April 2001, 19.30 Uhr
Hotel-Restaurant „Zum Neuling“
Neulingstraße 42, 44795 Bochum
http://www.zumneuling.de/
Bitte melden Sie sich und Ihre Freunde bis zum 24. April an. Für die Anmeldung klicken Sie bitte hier.
Dienstag, 22. März 2011
Einladung: „Club of Slow“ am 16.April ab 19 Uhr in der G Data Academy Bochum!
Liebe Convivanten des mittleren Ruhrgebiets, liebe Freunde des guten Geschmacks!
Nach langem Warten kommt der Frühling wieder und mit ihm unser offenes kulinarisches Forum. Der „Club of Slow“ setzt seine Geschmacksrevolution fort: Mit wirklich originaler italienischer Pizza, Weindegustation „Deutscher Riesling“, Bierverkostung „Neues Bier“ und natürlich Mixology der Extraklasse mit und ohne alkoholische Stimulans.
Freuen wir uns auf Andrea Travaini: Der Fotokünstler aus dem G Data-Team hat nicht nur ein gutes Auge für das was wirklich angeht in der Realität. Nebenbei ist jeder gerne angeregt, sich auf seine Bilder in der aktuellen Ausstellung „Incontri“ im Bahnhof Langendreer einzulassen. Nein, er kann auch Pizza zubereiten. Mediterran pikant, mit besten Zutaten und gekonnt.
Da haben wir natürlich sofort eingeschlagen, als der vielgereiste Mailänder uns anbot, für den „Club of Slow“ eine kulinarische Sonderschau des gar nicht platten italienischen Küchenklassikers aus dem Ofen zu zaubern. Danke Andrea und Bravissimo: Diese Art des Kulturtransfers entbehrt nach unserem Geschmack der Kunst ebenso wenig, wie die Fotografie.
Der Klub der Langsamkeit hätte nicht so schnell schon so viele Fans, wenn er nicht so vielseitig packende Degustationsmöglichkeiten anböte. So wird uns unser Freund Boris Lantrewitz, ein versierter Weinfachmann, der zu unterscheiden vermag zwischen manipulativer Produktion und erfahrenem Winzerhandwerk, einige interessante Rieslinge anstellen. Alle sind spontan vergoren, ungeschönt und einfach mit der ungezwungenen Zeit im Bunde hervorgebracht. Aber langsamer Wein ist anders als der Mainstream, der sich mittels der modernen önologischen Verfahren uniform über die Welt ergießt: Probieren geht hier erst einmal über studieren.
Aber: Damit auch klar ist, dass wir mit Modernität, Fortschritt und Schnelligkeit an sich kein Problem haben, bitte mit der neuesten Gläsertechnologie der Welt. Nach einem Verfahren von Dr. Gert Latzel sind die Gläser unter Einwirkung von Ultraschall veredelt worden. Ihr als Gäste des „Club of Slow“ habt das Vergnügen mit zu den ersten zu gehören, die das ausprobieren dürfen. Und damit alles seine Ordnung hat für ein echtes Aha-Erlebnis, könnt Ihr zum Vergleich denselben Wein aus einem behandelten und einem unbehandelten Glas verkosten. Und liebe Skeptiker: Ers´ Versuch macht kluch!
Hinter der Überschrift „Neues Bier“ stecken für hiesige Vorstellungen sehr ungewöhnliche, gleichwohl für offene Geister sehr einnehmende und überraschende Biere unterschiedlicher Ausprägung. Von staubtrocken/säuerlich, über Himbeer- und Kirschfrucht bis kakaoartig und süß. Die zugrunde liegenden Brautechniken entstammen jedoch alter Kultur und sind in Abteibrauereien oder aufgrund regionaler Besonderheiten zur Blüte gekommen. Das Reinheitsgebot mit seinen mehr als 200 Ausnahmeregeln als Dogma ist in dieser Hinsicht eine schlimme Form der Selbstbeschränkung, die Genuss ausschließt und andere Bierkulturen ignorant herabsetzt.“ Neues Bier“ bietet attraktive Tropfen auch für Nichtbiertrinker und Weinliebhaber!
Marc, Chris und Udo sind unsere Mixologen, wie das Neudeutsch für Barmixer heißt. Ein Schwerpunkt für uns ist selbstverständlich immer auch das Nichtalkoholische, nicht nur für das fahrende Volk. Doch gerne auch mit, und immer mit feinsten Zutaten. Mal was mit Gin und Aloe Vera-Saft, das wär doch mal ein neuer Kitzel…
Dazu kommen, neben den Standards wie Espresso in Barista-Manier, 100% Arabica von der Bochumer Rösterei RöstArt, bestimmt wieder Geschmacksangebote aus unterschiedlichen kulinarischen Disziplinen. Lassen wir uns überraschen.
Dass die Impulse in den „Club of Slow“ von Leuten kommen, die sich in eine kulinarische Disziplin vertieft haben, oder von einem ess- oder trinkbaren Kulturgegenstand besonders enthusiasmiert sind, ist ein dynamisches Element dieser Veranstaltungsreihe, das über das Gefallen an der Sache hinaus Vernetzungen schafft und Geschmacksbildung auf die menschlich angenehmste Weise geschehen lässt. Vielleicht ist so der praktische, revolutionäre Geist des „Club of Slow“ am einfachsten zu verstehen...
Die Räumlichkeiten in der G Data-Academy laden zu so ziemlich allen Gesprächs- und Gruppensituationen ein, die einen Abend individuell angenehm machen können, in Baratmosphäre, zurückgezogen in ruhiger Runde oder in die Küchensphäre eingetaucht...
Zu guter Letzt die Info, dass der „Club of Slow“ zukünftig erst einmal alle drei Monate stattfindet. Bis dann,
…und einfach mal leckere Grüße aus dem SlowFood-Convivium Mittleres Ruhrgebiet
Club of Slow, G Data-Academy, Königsallee 178/Bochum, Samstag den 16.April ab 19 Uhr
Nach langem Warten kommt der Frühling wieder und mit ihm unser offenes kulinarisches Forum. Der „Club of Slow“ setzt seine Geschmacksrevolution fort: Mit wirklich originaler italienischer Pizza, Weindegustation „Deutscher Riesling“, Bierverkostung „Neues Bier“ und natürlich Mixology der Extraklasse mit und ohne alkoholische Stimulans.
Freuen wir uns auf Andrea Travaini: Der Fotokünstler aus dem G Data-Team hat nicht nur ein gutes Auge für das was wirklich angeht in der Realität. Nebenbei ist jeder gerne angeregt, sich auf seine Bilder in der aktuellen Ausstellung „Incontri“ im Bahnhof Langendreer einzulassen. Nein, er kann auch Pizza zubereiten. Mediterran pikant, mit besten Zutaten und gekonnt.
Da haben wir natürlich sofort eingeschlagen, als der vielgereiste Mailänder uns anbot, für den „Club of Slow“ eine kulinarische Sonderschau des gar nicht platten italienischen Küchenklassikers aus dem Ofen zu zaubern. Danke Andrea und Bravissimo: Diese Art des Kulturtransfers entbehrt nach unserem Geschmack der Kunst ebenso wenig, wie die Fotografie.
Der Klub der Langsamkeit hätte nicht so schnell schon so viele Fans, wenn er nicht so vielseitig packende Degustationsmöglichkeiten anböte. So wird uns unser Freund Boris Lantrewitz, ein versierter Weinfachmann, der zu unterscheiden vermag zwischen manipulativer Produktion und erfahrenem Winzerhandwerk, einige interessante Rieslinge anstellen. Alle sind spontan vergoren, ungeschönt und einfach mit der ungezwungenen Zeit im Bunde hervorgebracht. Aber langsamer Wein ist anders als der Mainstream, der sich mittels der modernen önologischen Verfahren uniform über die Welt ergießt: Probieren geht hier erst einmal über studieren.
Aber: Damit auch klar ist, dass wir mit Modernität, Fortschritt und Schnelligkeit an sich kein Problem haben, bitte mit der neuesten Gläsertechnologie der Welt. Nach einem Verfahren von Dr. Gert Latzel sind die Gläser unter Einwirkung von Ultraschall veredelt worden. Ihr als Gäste des „Club of Slow“ habt das Vergnügen mit zu den ersten zu gehören, die das ausprobieren dürfen. Und damit alles seine Ordnung hat für ein echtes Aha-Erlebnis, könnt Ihr zum Vergleich denselben Wein aus einem behandelten und einem unbehandelten Glas verkosten. Und liebe Skeptiker: Ers´ Versuch macht kluch!
Hinter der Überschrift „Neues Bier“ stecken für hiesige Vorstellungen sehr ungewöhnliche, gleichwohl für offene Geister sehr einnehmende und überraschende Biere unterschiedlicher Ausprägung. Von staubtrocken/säuerlich, über Himbeer- und Kirschfrucht bis kakaoartig und süß. Die zugrunde liegenden Brautechniken entstammen jedoch alter Kultur und sind in Abteibrauereien oder aufgrund regionaler Besonderheiten zur Blüte gekommen. Das Reinheitsgebot mit seinen mehr als 200 Ausnahmeregeln als Dogma ist in dieser Hinsicht eine schlimme Form der Selbstbeschränkung, die Genuss ausschließt und andere Bierkulturen ignorant herabsetzt.“ Neues Bier“ bietet attraktive Tropfen auch für Nichtbiertrinker und Weinliebhaber!
Marc, Chris und Udo sind unsere Mixologen, wie das Neudeutsch für Barmixer heißt. Ein Schwerpunkt für uns ist selbstverständlich immer auch das Nichtalkoholische, nicht nur für das fahrende Volk. Doch gerne auch mit, und immer mit feinsten Zutaten. Mal was mit Gin und Aloe Vera-Saft, das wär doch mal ein neuer Kitzel…
Dazu kommen, neben den Standards wie Espresso in Barista-Manier, 100% Arabica von der Bochumer Rösterei RöstArt, bestimmt wieder Geschmacksangebote aus unterschiedlichen kulinarischen Disziplinen. Lassen wir uns überraschen.
Dass die Impulse in den „Club of Slow“ von Leuten kommen, die sich in eine kulinarische Disziplin vertieft haben, oder von einem ess- oder trinkbaren Kulturgegenstand besonders enthusiasmiert sind, ist ein dynamisches Element dieser Veranstaltungsreihe, das über das Gefallen an der Sache hinaus Vernetzungen schafft und Geschmacksbildung auf die menschlich angenehmste Weise geschehen lässt. Vielleicht ist so der praktische, revolutionäre Geist des „Club of Slow“ am einfachsten zu verstehen...
Die Räumlichkeiten in der G Data-Academy laden zu so ziemlich allen Gesprächs- und Gruppensituationen ein, die einen Abend individuell angenehm machen können, in Baratmosphäre, zurückgezogen in ruhiger Runde oder in die Küchensphäre eingetaucht...
Zu guter Letzt die Info, dass der „Club of Slow“ zukünftig erst einmal alle drei Monate stattfindet. Bis dann,
…und einfach mal leckere Grüße aus dem SlowFood-Convivium Mittleres Ruhrgebiet
Club of Slow, G Data-Academy, Königsallee 178/Bochum, Samstag den 16.April ab 19 Uhr
Dienstag, 8. März 2011
Einladung: Traditionelles Bratheringessen am 15. März im Haus Wenzel, Herne
Bodenständige Eck-Kneipe...
... mit musealer Ausstattung
Weitere Informationen zum Haus Wenzel finden Sie hier.
Anmeldungen zum Bratheringessen hier.
Samstag, 19. Februar 2011
Lesung mit Sabine Jaeger am 27.2. fällt aus
Da die Anzahl der Anmeldungen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung abzusagen. Sie wird gegebenenfalls zum einem späteren Zeitpunkt nochmals angeboten.
Allerdings möchten wir schon einmal auf unser traditionelles Bratheringessen am 15.3. im Haus Wenzel, Herne-Sodingen, hinweisen. Anmeldungen und Infos hier.
Allerdings möchten wir schon einmal auf unser traditionelles Bratheringessen am 15.3. im Haus Wenzel, Herne-Sodingen, hinweisen. Anmeldungen und Infos hier.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Einladung zur Matinee: Eine Kinderbuchautorin liest vor!
Sabine Jaeger beim
Slow-Food-Kochen für Kinder
Zusammen mit Hermann Schulz, dem ehem. Verleger des Peter Hammer Verlags, hat sie das Buch „Schmeckts’s? Alles übers Essen“ geschrieben. Nicht nur Kindern werden darin Antworten auf viele Fragen zu Essen und Ernährung gegeben. Wenn wir in unseren Supermärkten die Wahl zwischen 9000 Lebensmittelprodukten aus aller Welt haben, hilft es, besser Bescheid zu wissen“ heißt es im Klappentext. Wieso werden Lebensmittel quer durch die Welt transportiert? Warum ist jedes Stück Brot auch Politik? Was hat Vitaminmangel mit Columbus zu tun? Warum soll man nicht glauben, was die Werbung behauptet? Auch über gen-verändertes Gemüse, Hühnerbrust im Kühlregal oder Fische voller Quecksilber. Und: Warum ist Übergewicht eigentlich gefährlich? Wie entsteht Geschmack? Was heißt Bio? Warum ist es toll, zu Hause oder auch in der Schule zu kochen und einen Schulgarten zu haben?
Sabine Jaeger und Hermann Schulze lesen am Sonntag, den 27.02.11 um 12 Uhr in den Räumlichkeiten der Academy der Fa. G Data Software AG, Königsallee 178b aus ihrem Buch.
Wir würden uns freuen, neben Freunden und Mitgliedern des Slow Food Mittleres Ruhrgebiet auch Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter begrüßen zu können.
Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss, bei deren Zubereitung einige Kinder gerne helfen können.
Der Kostenanteil beträgt für Erwachsene € 10, Kinder sind natürlich frei.
Anmeldung bis zum 25. Februar hier.
Dienstag, 1. Februar 2011
Rückblick: Schneckentreff im "Aromafänger" am 29.1.2010
Nach einer langen Weihnachtspause traf sich zum ersten Mal in diesem Jahr das Slow-Food-Convivium Mittleres Ruhrgebiet zu einem Schneckentreff im Bochumer Spezialitäten-Laden „Aromafänger“. Zehn Slowfoodies stellten sich am Samstagnachmittag zu einer Kaffeetafel der besonderen Art ein. „Aromafänger“ Rüdiger Hagen präsentierte mit Hilfe der Freundin des guten Geschmacks eine Auswahl der feinen Produkte, mit denen er sonst Geschenkkörbe füllt.
Eine pikant-süße Überraschung war die Kombination von in Handarbeit gefertigtem weißem Nougat aus der Provence Ziegenfrischkäse, abgerundet durch eine dunkle Schokoladensauce. Ergänzt wurde das Ganze mit dem Aperitif-Essig „Honig/Walnuss“ von WEYERS-Essigmanufaktur.
Zur gegrillten Bio-Kalbsbratwurstschnecke von Bio-Fleischer Gläser, die mit Ingwer, Zitrone, Muskat und Pfeffer fein gewürzt war, wurden an drei verschiedenen BBQ-Saucen aus Maine/USA gereicht. Pomegranate: Granatapfel, Cranberry und Rosinen stehen für fruchtigen Herbstgeschmack
Roasted Apple: Aromatische Sauce aus gerösteten Apfelstücken, verfeinert mit Ahornsirup, Zwiebeln und Apfelessig
Vidalia Onion Fig Sauce: Samtige Feigen-Zwiebel-Sauce mit milder Süße und vollem Aroma.
Vidalia ist eine spezielle Zwiebelart aus dem Bundesstaat Georgia/USA, die diese Zwiebelsorte als Wahrzeichen hat. Richtig gezüchtet kann man Vidaliazwiebeln wie Äpfel essen.
Dazu gab es Höri-Bülle, eine alemannische Zwiebelspezialität. Sie wird auf der Bodensee-Halbinsel Höri ausschließlich durch eigene Nachzucht vermehrt und per Hand geerntet. Das Slow-Food Bodensee-Convivium möchte die Höri-Bülle in ihre Arche des Geschmacks aufnehmen, um ihr Aussterben zu verhindern.
Pomme-Cidre vom Duttenhofer’schem Apfelgut
Halbsüßer, moussierender Apfelwein mit 3% vol. Alkohol und natürlicher Kohlensäure– produziert aus Schwarzwälder Tafelapfel-Sorten.

Kraftvoll-wuchtiger Körper und seine feinen, espressotypischen Säuren zeichnen den Espresso des Schwarzwälder Rösters „Mahlwerkk“ aus: 90 % Arabica /10 % Robusta - Kaffeebohnen aus Brasilien, Äthiopien, Indien und Mexico.
Panforte ist mit Lebkuchen und Pfefferkuchen verwandt. Siena in der Toskana hat als mittelalterliches Handelszentrum orientalischer Gewürze die Rezeptur des italienischen frühen „Powerriegels“ maßgeblich geprägt. Aus Mehl, Wasser, kandiertem Gartenobst, Mandeln und allen Arten von Nüssen besteht das Grundrezept.
Die Variante Torta al Cioccolato wird mit Honig, Kakao, kandierten Kirschen, Mandeln und Haselnüssen und winterlichen Gewürzen hergestellt.
Ziegenfrischkäse auf Nougat
mit Aperitif-Essig
Eine pikant-süße Überraschung war die Kombination von in Handarbeit gefertigtem weißem Nougat aus der Provence Ziegenfrischkäse, abgerundet durch eine dunkle Schokoladensauce. Ergänzt wurde das Ganze mit dem Aperitif-Essig „Honig/Walnuss“ von WEYERS-Essigmanufaktur.
Höri-Bülle mit Bratwurstschnecke und drei Saucen
Zur gegrillten Bio-Kalbsbratwurstschnecke von Bio-Fleischer Gläser, die mit Ingwer, Zitrone, Muskat und Pfeffer fein gewürzt war, wurden an drei verschiedenen BBQ-Saucen aus Maine/USA gereicht. Pomegranate: Granatapfel, Cranberry und Rosinen stehen für fruchtigen Herbstgeschmack
Roasted Apple: Aromatische Sauce aus gerösteten Apfelstücken, verfeinert mit Ahornsirup, Zwiebeln und Apfelessig
Vidalia Onion Fig Sauce: Samtige Feigen-Zwiebel-Sauce mit milder Süße und vollem Aroma.
Vidalia ist eine spezielle Zwiebelart aus dem Bundesstaat Georgia/USA, die diese Zwiebelsorte als Wahrzeichen hat. Richtig gezüchtet kann man Vidaliazwiebeln wie Äpfel essen.
Dazu gab es Höri-Bülle, eine alemannische Zwiebelspezialität. Sie wird auf der Bodensee-Halbinsel Höri ausschließlich durch eigene Nachzucht vermehrt und per Hand geerntet. Das Slow-Food Bodensee-Convivium möchte die Höri-Bülle in ihre Arche des Geschmacks aufnehmen, um ihr Aussterben zu verhindern.
Pomme-Cidre vom Duttenhofer’schem Apfelgut
Halbsüßer, moussierender Apfelwein mit 3% vol. Alkohol und natürlicher Kohlensäure– produziert aus Schwarzwälder Tafelapfel-Sorten.

Italienisches Panforte mit Caffè aus dem Schwarzwald
Kraftvoll-wuchtiger Körper und seine feinen, espressotypischen Säuren zeichnen den Espresso des Schwarzwälder Rösters „Mahlwerkk“ aus: 90 % Arabica /10 % Robusta - Kaffeebohnen aus Brasilien, Äthiopien, Indien und Mexico.
Panforte ist mit Lebkuchen und Pfefferkuchen verwandt. Siena in der Toskana hat als mittelalterliches Handelszentrum orientalischer Gewürze die Rezeptur des italienischen frühen „Powerriegels“ maßgeblich geprägt. Aus Mehl, Wasser, kandiertem Gartenobst, Mandeln und allen Arten von Nüssen besteht das Grundrezept.
Die Variante Torta al Cioccolato wird mit Honig, Kakao, kandierten Kirschen, Mandeln und Haselnüssen und winterlichen Gewürzen hergestellt.
Freitag, 21. Januar 2011
Appell für den Ausstieg aus der Massentierhaltung
300 Professoren rufen zu einer Wende in der Agrarwirtschaft und zu einem würdigen Umgang mit Tieren auf. Morgen findet in Berlin eine Demonstration statt, die den Forderungen ihres „Appells für den Ausstieg aus der Massentierhaltung“ Nachdruck verleihen soll. Es besteht auch die Möglichkeit, sich in eine Unterschriftenliste einzutragen.
Hier der Appell:
„Wir alle wissen längst, dass in der modernen Massentierhaltung eine Tierquälerei in gigantischem Ausmaß stattfindet. Trotzdem nimmt die Zahl und Größe der Tierfabriken in Deutschland immer weiter zu. Die Auswirkungen sind fatal. Die Massentierhaltung
• bereitet Tieren ein Leben voller Schmerz und Leiden,
• trägt zum Klimawandel bei,
• verschmutzt unsere Umwelt,
• ist ein Brutkasten für Krankheitserreger,
• schadet unserer Gesundheit,
• verschwendet wichtige Ressourcen
• und zerstört die Existenzgrundlage von Bauern in Entwicklungsländern.
Man muss keine Veganerin, keine Vegetarierin, ja nicht einmal ein Tierfreund sein, um zu sehen, dass hier politischer Regelungsbedarf besteht. Wir rufen deswegen alle verantwortungsbewussten Menschen auf, sich uns anzuschließen:
Wir fordern den Ausstieg aus der Massentierhaltung und die Transformation zu einer sozial-ökologischen Landwirtschaft!“
Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich in eine Unterschriftenliste einzutragen, finden Sie hier.
Hier der Appell:
„Wir alle wissen längst, dass in der modernen Massentierhaltung eine Tierquälerei in gigantischem Ausmaß stattfindet. Trotzdem nimmt die Zahl und Größe der Tierfabriken in Deutschland immer weiter zu. Die Auswirkungen sind fatal. Die Massentierhaltung
• bereitet Tieren ein Leben voller Schmerz und Leiden,
• trägt zum Klimawandel bei,
• verschmutzt unsere Umwelt,
• ist ein Brutkasten für Krankheitserreger,
• schadet unserer Gesundheit,
• verschwendet wichtige Ressourcen
• und zerstört die Existenzgrundlage von Bauern in Entwicklungsländern.
Man muss keine Veganerin, keine Vegetarierin, ja nicht einmal ein Tierfreund sein, um zu sehen, dass hier politischer Regelungsbedarf besteht. Wir rufen deswegen alle verantwortungsbewussten Menschen auf, sich uns anzuschließen:
Wir fordern den Ausstieg aus der Massentierhaltung und die Transformation zu einer sozial-ökologischen Landwirtschaft!“
Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich in eine Unterschriftenliste einzutragen, finden Sie hier.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Einladung zum Schneckentreff: Verkostung beim "Aromafänger" am 29. Januar 2011
Slow Food - Mittleres Ruhrgebiet lädt am 29. Januar zum Schneckentreff beim "Aromafänger" in Bochum-Langendreer ein. Von 15 bis 18 Uhr wird dort Pikantes, Süßes und Kribbelndes aus dem Bereich der feinen Kulinarik verkostet. Das Slow-Food-Mitglied Rüdiger Hagen und sein Frau Christiane Finke haben vor Weihnachten den Feinkostladen in Bochum-Langendreer eröffnet. Edle Essige aus Deutschlands ältesten Essigmanufaktur Weyers werden aus Glasballons lose verkauft, genauso wie der der Kräuterliqueur „Sprockhöveler Urwurz“ der Brennerei Habbel, der jedoch hier unter dem eigenen Label „Aromafänger“ zu haben ist. Die verschiedenen Kaffeesorten der Schwarzwälder Rösterei „Mahlwerkk“, Kakaos, Trinkschockolade und Tees von „Becks Cocoa“, Konfitüren und Chutneys von „Cosmaris“, italienischer Honig von „Sapori di Toscana“, Gewürzmischungen von „1001 Gewürze“ oder amerikanische Grillsaucen von „Stonewall Kitchen“ sind nur einige Produkte, die beim „Aromafänger“ zu kaufen sind – sei es einzeln oder in Präsentkörben, die mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt werden.
„Die Idee zu dem Laden kam allerdings von unserer Vorliebe für den südfranzösischen Nougat“, erklärt Rüdiger Hagen. Neben dieser Verführung aus Honig und Nüssen bietet der „Aromafänger“ auch andere süße Spezialitäten, natürlich frisch vor den Augen der Kunden aufgeschnitten: Paste di Mandorla, Panforte und Bruchschokolade.
29.Januar 2011, 15 bis 18 Uhr
Aromafänger, Alte Bahnhofstr. 174, 44892 Bochum
Anmeldung hier
Sonntag, 2. Januar 2011
Genüssliche Genussreise – Sizilien mit Sapio
Im November 2010 haben wir eine Genussreise nach Sizilien gemacht – 1 Woche mit Sapio Reisen. Der Inhaber ist ein Absolvent der Slow Food Universität und weiß seine zahlreichen Kontakte zu Produzenten in ganz Italien gut zu nutzen.
Bei der Olivenernte
Unsere Gruppe aus 9 Personen wohnte in einem Argiturismo bei Trapani, dessen Besitzerin seit Jahrzehnten vielfach prämiertes Olivenöl herstellt. Daher haben wir den ersten Tag bei milden 20 Grad und Sonnenschein mit der Herstellung von Olivenöl verbracht: von der eigenen Ernte, über die Ölmühle bis hin zur Abfüllung unseres „eigenen“ Olivenöls. Eine Olivenöl-Probe rundete das Ganze ab.
Beim Marzipan-Figuren-Herstellen
Ein weiteres High-Light war der Besuch von Donna Grammatico Marzipan Manufaktur. Wo wir dann auch selber mehr oder weniger gekonnte Marzipan Figuren formen durften. Allerdings finde ich persönlich dieses sogenannte Nonnenmarzipan sehr, sehr süß und etwas körnig, durch den verwendeten rieselfähigen Zucker.
Der Besuch eines Weingutes bzw. einer Marsala Herstellung durften natürlich nicht fehlen.
Interessant hier: Der Marsala des Weingutes von Marco de Bartoli reift noch auf althergebrachte Art über Jahre bzw. Jahrzehnte. Allerdings darf dieses Spitzenprodukt sich nicht Marsala nennen, weil es die heutigen Herstellungsweisen (Zuckerzusatz u.ä.) nicht einhält.
Außerdem haben wir uns noch mit der Salzherstellung in den Salinen von Trapani, einer Käserei in einem alten Steinbruch und vielem mehr beschäftigt. Spannend fand ich auch den Markt in Palermo mit Gemüsesorten, die es bei uns nicht gibt und den Fischmarkt in Marsala, wo die Fische so frisch waren, dass sie noch nach Luft schnappten. Ich frage mich allerdings immer noch, ob man Muränen wirklich essen kann ?
Abends gab es im Argiturismo ein typisches italienisches 3 Gänge Menü und am letzten Abend durften wir im Steinofen Pizza backen.
An einem Abend haben wir eine Slow-Food Osteria in Trapani besucht und ein vielgelobtes Fischmenü bekommen.
Ich kann sagen, dass wir vieles gesehen und erfahren haben, was wir sonst als normale Touristen nicht erlebt hätten. Das Ganze war sehr gut organisiert. Die Gruppengröße war auch gerade richtig. Das einzige was mir nicht gefallen hat war, dass die Reise nach einer Woche schon herum war.
Wer jetzt mehr wissen will, findet unter http://www.sapio.de/ das aktuelle Programm.
Gudrun Kaltenborn
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