Freitag, 2. Mai 2014

Rückblick: „Gastmahl Rumänisch“ im Transilvania, Gelsenkirchen

Das Convivium Bochum zu Gast in Gelsenkirchen

Am 23. April 2014 trafen sich ca. 20 Slowfoodies zum „Gastmahl Rumänisch“ im Gelsenkirchener Restaurant „Transilvania“. Sogar Freunde aus Köln hatten sich eingefunden. Betreiber Walter Homner hatte im großen Saal in dem Restaurant am Schlachthof eine große lange Tafel eindecken lassen, die ganz dem Slow-Food-Gedanken des gemeinsamen Essens entsprach. Bevor die Gäste sich dort niederließen, wurden sie ganz traditionell mit Salz und Brot begrüßt.

Gastgeber Walter Homner erklärt die rumänischen Spezialitäten

Aufgetischt wurden dann Spezialitäten der rumänischen bzw. siebenbürgischen Küche. Geschichtlich geprägt wurde diese Küche von den mittelalterlichen Einwanderern aus Südwestdeutschland, deren Kultur sich bis heute erhalten hat, aber auch von den Österreichern und Türken, die teilweise über das Land herrschten. Motto des „Transilvania“ ist „Mancare ca la mama acasa – Essen wie bei Muttern zu Hause“, und so war alles frisch und ohne Convinience-Produkte zubereitet. Fleischprodukte kamen aus Walter Homners eigener Produktion.


Auftritt wie auf dem Traumschiff: die gefüllte Ente

Ein umfangreiche Anzahl von Vorspeisen kamen auf den Tisch, verschiedene Salate, eingelegte Gemüse, Schinken- und Wurst-Spezialitäten. Besonders pikant war eine türkisch beeinflusste, mit Ei gefüllte Pastete aus Lamm-Innereien. Diesem üppigen Einstieg folgten mehrere Suppen, darunter eine klassische Rindfleisch und einen sanft schmeckende Kuttelsuppe. Den Hauptgang bildeten u.a. mit Krautwickeln gefüllte Enten und eine ebenfalls gefüllt Kalbsbrust. Zum Nachtisch gab es schließlich herrliche selbst gemachte Kuchen und anderes Backwerk. Begleitet wurde das Mahl von ausgezeichneten rumänischen Weiß- und Rotweinen. Höhepunkt waren dabei sicherlich die „Tränen des Ovids“, ein nach dem römischen Dichter benannte Portwein-ähnlicher Süßwein, der von Kaiser Augustus an die heute rumänische Schwarzmeerküste verbannt worden war.

Hier einige Bilder vom „Gastmahl Rumänisch“. (Man verzeihe dem Chronisten, dass er nicht mehr weiß, was da alles genau auf den Tisch kam. Er hat nämlich mitgegessen – nicht mitgeschrieben.)




Hinten: Pastete von Lamm-Innereien

Rindfleischsuppe

Kuttelsuppe

Gefüllte Ente

Gefüllte Ente

Gefüllte Kalbsbrust u.a.

Windbeutel zum Dessert

 Selbst gebackene Kuchen

Weitere Informationenm zum Restaurant "Transilvania": hier klicken


Freitag, 21. März 2014

Einladung: „Gastmahl Rumänisch“ in Gelsenkirchen am 23. April 2014

Deftige und feine Suppen gehören
zu den Spezialitäten der rumänsichen Küche

Nach langer Unterbrechung veranstaltet Slow Food Bochum wieder einmal eine Menü-Veranstaltung in der Reihe „Gastmahl“, die im Kulturhauptstadtjahr so erfolgreich über die Bühne ging und die Küchen der Einwanderer im Ruhrgebiet darstellte. Diesmal geht es um die rumänische Küche.

Schauplatz des Gastmahls am 23. April 2014, der Mittwoch nach Ostern, ist das Restaurant „Transilvania“ in Gelsenkirchen. Seit Sommer 2012 betreibt Walter Homner am Gelsenkirchener Schlachthof das rumänische Restaurant. Der gebürtige Siebenbürger Sachse und leidenschaftliche Feinschmecker ist Fleischermeister und vermittelt eigentlich Fachkräfte aus seiner Heimat an den Schlachthof. Doch um seinen Landsleuten ein Stück Heimat und den Gelsenkirchenern einen Einblick in die rumänische Küche zu bieten, eröffnete er das Restaurant.

Hausgemachte Grüne Tomaten

 
Selbstgemachte Schinkenspezialitäten


Gefüllte Ente

Deftige, üppige Hausmannskost, wie man sie in Deutschland gar nicht mehr kennt, findet sich auf der großen Speisekarte, darunter manche Spezialitäten mit Innereien, große Braten oder auch das „Klausenburger Kraut“, eine Sauerkraut-Variation. Manches wie die Salate mit Schafskäse erinnert schon an die mediterrane griechische Küche, anderes wie der süße Palatschinken zum Nachtisch an mitteleuropäische, fast österreichische Schmankerln. Vieles ist bei Walter hausgemacht: die eingelegten grünen Tomaten z.B., allerlei Bratwürste und Salami oder der köstliche Lammschinken.


Für das Gastmahl Rumänisch stellt Walter eine Reihe von rumänischen Spezialitäten zusammen. Dazu gibt es eine Auswahl rumänischer Weine. Zur Einstimmung gibt es hier ein kleines Video, dass anlässlich eine Weinprobe im „Transilvania“ entstanden ist.

23. April 2014
Gastmahl Rumänisch
Restaurant Transilvania
Grothusstraße 44-46, 45883 Gelsenkirchen
Der Preis beträgt ca. 25 Euro pro Person zzgl. Wein und Getränke.

Jeder kann teilnehmen, aber eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Anmeldung bis zum 17. April 2014 (Gründonnerstag): hier klicken.

Sonntag, 16. Februar 2014

Rückblick: Traditionelles Bratheringessen im Haus Wenzel


Bereits zum siebten Mal traf sich am 13.2.2014 das CV Bochum zum traditionellen Bratheringessen im Haus Wenzel in Herne-Sodingen. Seit fast vierzig Jahren betreibt die Familie Wenzel das Lokal, die Geschichte der Kneipegeht jedoch bis ins Jahr 1910 zurück. Noch heute verbreitet die originale Wandvertäfelung aus Kaisers Zeiten eine nostalgische Atmosphäre; im Tanzsaal gibt es sogar noch die ursprüngliche Glasdecke im Jugendstil. In den 1970er Jahren war Haus Wenzel Kulisse für den Spielfilm „Das fünfte Gebot“ mit Helmut Berger, einem Kriminalfilm, der in den 1920er Jahren spielt.

Helga Wenzel präsentiert Fotos von den Dreharbeiten zu "Das fünfte Gebot".

Der Brathering ist die Spezialität von Helga Wenzel. Sie brät die Heringe selbst und legt sie in eine milde süßsaure Marinade ein. Serviert wird das Gericht mit Bratkartoffeln und Zwiebeln. Die meisten Slowfoodies ließen sich dazu das süffige Moritz Fiege Bernstein schmecken, dessen süßlicher Karamellgeschmack hervorragend mit dem Barthering harmoniert.

Dienstag, 4. Februar 2014

Einladung: Gemeinsames Kochen "Sizilianisches Ostermahl"


Sizilianischer Zickleinbraten

Noch sind Plätze frei: Am 26. Februar 2014 lädt Monika Johannes-Vorbrugg in der Reihe "Die Tafelrunde" zum gemeinsamen Kochen in die Katholische Familienbildungsstätte Bochum ein. Thema ist ein "Sizilianisches Ostermahl". Durch ihre zahlreichen Aufenthalte auf Sizilien ist Monika bestens mit der vielseitigen Küche der süditalienischen Insel vertraut. Höhepunkt des insgesamt viergängigen Menüs wird ein Zickleinbraten sein, zum Nachtisch gibt es ein Pistazien-Dessert.

Bitte meldet Euch rasch, spätestens bis zum 20. Februar, an. Der Kurs kostet für SF-Mitglieder 35 Euro, Nicht-Mitglieder, die herzlich willkommen sind, zahlen 3 Euro mehr.

Der Kochkurs findet am 26. Februar 2014 in der Katholische Familienbildungsstätte, Am Bergbaumuseum 37, 44791 Bochum, statt. Beginn ist um 18 Uhr.
Zur Anmeldung hier klicken.

Sonntag, 19. Januar 2014

Rückblick: Gemeinsames Kochen in der Manufaktur „Im Glas“


Geheimnisse des Ketchup-Kochens:
Katrin an der Flotten Lotte

Besucher des Bochumer „Moltke Marktes“, der jeden Freitagnachmittag stattfindet, kennen Katrin Manzke und ihren Stand für Ketchups, Pestos, Gelees und pikante und auch süße Marmeladen. Bereits seit sieben Jahren produziert sie diese Köstlichkeiten in ihrer Manufaktur „Im Glas“, die sich nach einer kleinen Wanderung durch Bochumer Szene-Örtlichkeiten wie der „Butterbrotbar“ und der Rottstraße 15 jetzt im idyllischen Dahlhausen in einer ehemaligen Kneipe befindet. Zu weiteren Verkaufsstellen bitte hier klicken.
Katrin verarbeitet nur regionale Zutaten, die sie von WilhelmWeitz aus Duisburg bezieht. Der Gärtner ist auf den Bochumer Wochenmärkten am Bahnhof (Mi und Sa) und in Ehrenfeld (Hans-Ehrenberg-Platz, Do) und auf dem Markt in Essen-Bergerhausen (Fr) zu finden ist.

Emsiges Werkeln

Am 15. Januar 2014 lud sie die Mitglieder des SF Convivium Bochum zu einem gemeinsamen Kochen ein und weihte sie u.a. in die Geheimnisse des Ketchup-Machens ein.







Die Slow Foodies bereiteten unter der Anleitung von Katrin Manzke und Monika Vorbrugg-Johannes ein Degustationsmenü zu, in denen die Produkte von Katrin zum Einsatz kamen.

Crostini mit Bärlauch Ricotta-Hüttenkäse Creme (kein Bild!)

Salat mit Orangen und Walnüssen mit Holunder-Senf Dressing

Pfannekuchenröllchen mit “Karamellisiertem Apfel”

Gebackene Kartoffelscheiben mit verschiedenen Ketchups

Penne mit “Rotem Pesto”, Tomaten und Paprika

Käsewürfel mit “Süß-Saurem Chili” 

Und hier noch ein paar Impressionen.









 Ein weiterer ausführlicher Bericht des Abends findet sich hier im Blog "Salatwerkstatt".

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Besuch in Westerholt

Ja, heute lernten wir einen Ort kennen, von dem wir eigentlich nicht glauben konnten, dass er praktisch vor unserer Tür liegt: ca. 20 Minuten von Bochum entfernt.
Hier erst einmal einige optische Eindrücke:



 


Westerholt ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts . Die Herren von Westerholt gehörten zum Uradel im Vest Recklinghausen. Daher also der heutige Name des Ortsteils, der vor vielen Jahren lieber mit Buer zusammengelegt worden wäre. Aber die Politik war für die Zusammenlegung mit Herten.
Grund des Besuches hier war, dass sich die Feinschmeckerfamilie Brinkmann mit ihrem Spezialitäten Geschäft „Arkade“ als Unterstützer des Slow Food beworben hat.

 
 
 
Wie sich die Familie selber sieht, kann man sehen / lesen unter arkade-spezialitaeten
Aber nicht nur „Unterstützer“ steht auf dem Plan, sondern auch die Gründung eines eigenen Conviviums. Das Umfeld böte sich geradezu an, diesen Schritt zu gehen, bestätigten uns Frau und Herr Brinkmann. Wir wünschen Ihnen dabei viel Glück und sagten selbstverständlich unsere Hilfestellung - wie sie uns vor einigen Jahren ja ebenfalls zuteil wurde - zu.
Manfred Vorbrugg