Montag, 21. Juni 2010

Matinee: CV Mittleres Ruhrgebiet startet eine neue Veranstaltungsreihe

Die neue Reihe „Matinee“ findet alle 2 Monate an einem Sonntag von 11 bis 12.30 Uhr in der Academy der Fa. G Data Software AG, Bochum, Königsallee 155, statt. Beim ersten Termin am 11. Juli 2010 widmen wir uns dem Thema „Caffè“.


Dabei steht die Verkostung verschiedener Kaffeesorten auf dem Programm, unter anderem des Slow Food Caffès „Huehuetenango“ der Rösterei Mokador, der von Slow Food Deutschland geschützt wird und damit ins Presidio aufgenommen wurde. Sicher haben alle SF-Interessierte über diesen Kaffee im Slow Food Magazin 05. 2009 gelesen?!
Zum Vergleich werden die Sorten auch verschieden zubereitet, um einen möglichst großen Überblick über die div. Möglichkeiten des Kaffeegenusses zu erhalten.
In dieser Matinee gibt es neben den verschiedenen Kaffeegetränken auch Selbst-Gebackenes.

Matinee
Planung und Durchführung: Udo Strauch & Monika Johannes-Vorbrugg
wann: Sonntags von 11 Uhr bis 12:30 Uhr, alle 2 Monate
zum ersten Mal am: 11. Juli 2010
wo: in der Academy der Fa. G Data Software AG, Bochum, Königsallee 178A.
Erstes Thema: Caffè
Anmeldung bitte auf der entspr. Seite in unserem Internetauftritt oder direkt hier

Sonntag, 20. Juni 2010

Kochen mit und für Kinder!

Liebe Genussfreunde des Slow Food Conviviums Mittleres Ruhrgebiet!
Darf ich mich Ihnen vorstellen: mein Name ist Monika Johannes-Vorbrugg. Ich bin in unserem Convivium verantwortlich für Kulinarik.
Seit Langem liegt es Slow Food und mir am Herzen, Geschmacksschulungen mit Kindern durchzuführen.


Nun freue ich mich, in der Leiterin der Grundschule „Vels-Heide Gemeinschafts-Grundschule“ in Bochum, Frau Waltraud Kretschmer, eine „Kochverwandte“ gefunden zu haben, die sowohl ein Interesse an diesem Projekt hat als auch eine gut ausgerüstete Arbeitsküche zur Durchführung zur Verfügung stellen kann.


Weiterhin konnte ich Sabine Jäger “ für diese Idee gewinnen, die mit mir zusammen dieses Kinder-Projekt genauso enthusiastisch wie ich selbst durchführen möchte. Sie ist Kinderbuchautorin, Sprecherin und Regisseurin beim WDR. Vielen Radiohörern sind sicherlich die Kinderfunksendungen Lilliputz und Bärenbude bekannt. Sie hat sich zusätzlich durch Lesungen einen weiten Kreis begeisterter Zuhörer geschaffen.

In den ersten beiden Ferientagen der NRW- Sommerferien, am 15. und 16. Juli d. J., findet unsere Gemeinschaftsarbeit also in der „Vels-Heide-Schule“ in Altenbochum statt.


In den Vorbereitungsgesprächen mit der Schulleiterin und der Ganztags-Betreuungs-Pädagogin Frau Claudia Marr konnte ich den Eindruck erkennen, dass beide von einer sehr positiven Resonanz in der Schülergemeinschaft ausgehen. Dies liegt vielleicht auch daran, dass es im Schulgarten eine „Kräuterschnecke“ gibt, die von Lehrern, Eltern und Schülern im Rahmen einer „Garten AG“ angelegt wurde und z. Zt. von Frau Carina Tauber betreut wird. Diese Kinder verfügen somit schon über einen gewissen Kontakt zu derartigen Zutaten.



Bei den Geschmacksproben geht es in erster Linie darum, Lebensmittel zu erkennen und zu bestimmen.

In vielen Haushalten wird heutzutage mittags nicht mehr frisch gekocht, sodass die Kinder diverse frische Gemüse gar nicht mehr erkennen. Spielerisch möchten wir in dem Projekt darauf aufmerksam machen, dass die Zubereitung von frischen Speisen nicht nur einen gesundheitlichen Aspekt darstellt, sondern auch eine sinnliche Erfahrung sein kann und dass es großen Spaß machen kann.

In diesem Sinne
Kulinarische Grüße aus der Küche
M.J.V

Donnerstag, 10. Juni 2010

Convivium Essen: Gründung auf den Weg gebracht

Über fünfzig Interessierte wollen Slow Food in Essen gründen

Am 7. Juni fand in Essen einen Informationsveranstaltung zur Gründung eines Conviviums (Ortsverbands) der Genießervereinigung Slow Food in Essen statt. Ursprünglich sollte das Treffen im Restaurant „Rôtisserie du Sommelier“ in Rüttenscheid stattfinden. Doch das Interesse war so groß, dass in die Cafeteria eines Altersheims ausgewichen werden musste. Über 50 Slow-Food-Mitglieder und Nicht-Mitglieder und andere Interessenten fanden sich ein.

Die Initiatoren Karla Knoche-Weniger und Manfred Weniger (Bild), die den Feinkosthandel „Essengenuss“ betreiben, hatten zusammen mit Thomas Friedrich von der „Rôtisserie“ „Bergmanns-Tapas“, d.h. Schnittchen vom Fleisch des Bunten Bergheimer Schweins, einem Passagier der Slow-Food-Arche, sowie ausgesuchte Weine vorbereitet, so dass der Abend auch zünftig unterfüttert war.

Hanns-Ernst Kniepkamp vom Vorstand Slow Food Deutschland (Bild) stellte die Organisation kurz vor (Infos hier), und Manfred Weniger unterstrich die Notwendigkeit, in Essen ein Convivium zu gründen. Doch brauchten die beiden nicht lange zu reden, denn sie rannten bei den Anwesenden offene Türen ein. Schnell fanden sich weit mehr als die satzungsgemäß notwendigen fünf Mitglieder, die bereit waren, die Gründung bei Slow Food Deutschland zu beantragen. Die Bestätigung dort ist nur noch Formsache. Die offizielle Gründung ist für den Juli vorgesehen.

Das erste Ziel ist es, einen regelmäßigen Stammtisch (Schneckentreff) in Essen zu etablieren, auf dem die inhaltliche Ausrichtung des Conviviums entwickelt werden kann. Erste Ansätze wurden in den Gesprächen der Interessierten deutlich: Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über gutes Essen, die Förderung von regionalen Produkten in der Gastronomie und auch eine politischere Ausrichtung des Vereins kamen u.a. zur Sprache.

Deftige Unterfütterung der Veranstaltung:
Bergmanns-Tapas vom Bunten Bentheimer Schwein

Mittwoch, 9. Juni 2010

Einladung: Besuch des Bio-Großhändlers Weiling in Coesfeld

Am 3. Juli hat das Convivium Mittleres Ruhrgebiet einen Besuch beim Bio-Großhändler Weiling in Coesfeld organisiert, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Die Weiling GmbH besteht seit 1975 und beliefert zahlreiche selbstständige Bioläden im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland.

Das Unternehmen ist bis heute ausschließlich im Familienbesitz. Gründer Bernd Weiling hat sich vor über 30 Jahren entschieden, nur hochwertige Bioprodukte zu handeln und mit selbstständigen Bioläden zusammenzuarbeiten.
Weiling bietet deutschlandweit über 11.000 Bioartikel: frisches regionales und internationales Obst und Gemüse, 500 ausgewählte Käsespezialitäten, über 300 Weine jeglicher Preislage, hochwertiges Frischfleisch in verschiedenen Angebotsformen und viele Molkerei- und Trockenprodukten der bekannten Biohersteller. Dazu kommen 360 Tiefkühlprodukte und Naturkosmetik aller bekannten Hersteller.
Wir treffen uns am Samstag, den 3.Juli 2010 um 10.30 in Coesfeld bei Weiling. Die Anreise erfolgt individuell. Dort besichtigen wir das Logistikzentrum. Anschließend gibt es einen informativen Vortrag über den Biohandel bei Kaffee und Kuchen. Es besteht die Möglichkeit, im Hofladen einzukaufen.
Gegen 14 Uhr wird der Besuch bei Weiling beendet sein.

Termin: Samstag, 3. Juli 2010, 10:30 Uhr
Ort Weiling GmbH, Erlenweg 134, 48653 Coesfeld

Infos über Weiling unter http://www.weiling.de/
Anfahrttipps finden Sie unter http://www.weiling.de/index.php?id=218
Der Besuch ist kostenlos, doch bittet das Convivium Mittleres Ruhrgebiet um eine Umlage von 2 Euro für die Organisation.
Bitte melden Sie sich bis zum 1. Juli an. Anmeldung hier.

Montag, 7. Juni 2010

Brief des neuen CV-Leiters Udo Strauch an die Mitglieder des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet

Liebe Gustokraten und Geschmacksrevolutionäre des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet!

Erlauben Sie mir, mich vorzustellen: ich bin der Neue, Udo Strauch, 46 Jahre alt, beruflich Berater für angewandte Kulinaristik. Bei der letzten Mitgliederversammlung bin ich zum Leiter Eures Conviviums gewählt worden.
Unser Dank gehört meinem Vorgänger Hartmut Meimberg für das Aufbau-Werk vieler Jahre. Natürlich ist er nicht aus der Slow Food - Welt, aber irgendwann müssen auch mal andere ran, um vor den Karren gespannt zu werden.
Indes hat er ein hervorragend eingespieltes und tüchtiges Team in der Leitung und im Initiativkreis übergeben; Chapeau!
Darüber freue ich mich sehr und dieser glückliche Umstand erleichtert es einem einfachen Arbeiter im Weinberg des Herren ungemein, in die Funktion des 1.Dieners unserer Sache hineinzuwachsen.
Mit dem Wechsel im Gremium geht zudem ein geografischer Wandel einher.
Denn unser Aktionszentrum verschiebt sich von Herne nach Bochum. Wie einige von Euch schon erlebt haben, treffen wir in Zukunft zu periodischen Slow Food - Events in den Räumlichkeiten der G Data - Academy an der Königsallee zusammen.
Womit gleichsam ein herausgearbeiteter Schwerpunkt des letzten Initiativkreises berührt wird: Wir wollen mehr Gustokratie wagen! Sprich, für die demokratische Geltung des guten Geschmacks ganz praktische Angebote machen.
Konkret: Wir wollen unsere Interessengemeinschaft in thematisch bezogenen Genuss-Veranstaltungen begeistern und intensiver vernetzen, mobilisieren und ausbauen. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen und wir versprechen interessante kulinarische und zwischenmenschliche Erfahrungen.
Es wird mir ein Vergnügen sein und ich bin zuversichtlich, in Bälde alle Mitglieder unserer Gemeinschaft kennen zu lernen und im persönlichen Austausch mit Euch dazu zu lernen.
Glück Auf und bis dann liebe Leute vom Convivium Mittleres Ruhrgebiet
udo strauch
udostrauch@freenet.de
0151 26913772

Donnerstag, 3. Juni 2010

Convivium Dortmund: Besuch der Käse-Deele in Hagen


Petra Rafflenbeul erklärt den Slowfoodies das Käsemachen

Am Dienstag, den 1. Juni 2010, besuchten ca. 25 Mitglieder des Slow Food Conviviums Dortmunds und andere Interessierte die "Käse-Deele" in Hagen. Direkt neben den Parkplätzen des LWL Freilichtmuseums produziert die Familien mit ca. 80 Stück Milchvieh handwerklich Käse.
Einen ausführlichen Bericht über den Besuch finden Sie hier.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Mittwoch, 2. Juni 2010

Mitteilung des Ini-Kreises

Am 28. April fand  die Mitgliederversammlung des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet  statt, da hat sich die Führungscrew ein wenig verändert. Wir haben neue Projekte ins Auge gefasst, die in der Vergangenheit vielleicht vernachlässigt worden sind. Hierüber wird in Kürze Udo Strauch, unser neuer 1. Mann in unserem CV, berichten.

Zuerst haben wir uns ganz schnell das Thema "Mitglieder-Informationen" vorgenommen, welches in den letzten Jahren aus vielerlei Gründen nicht so gepflegt wurde, wie wir uns das eigentlich gewünscht haben. Eine derartige Pflege braucht nicht nur recht viel Zeit, sondern auch großen persönlichen Einsatz, woran es uns schon manchmal gefehlt hat. Wie immer bei ehrenamtlichen Tätigkeiten haben wir oft nicht genügend Helfer, so daß sich die Arbeit auf zu wenige Schultern verteilt.

Und die Mitglieder-Daten, die bei Slow Food Deutschland hinterlegt sind, entsprechen denen aus Ihren alten Anmeldeanträgen, da sind z.T. noch keine Email-Adressen verzeichnet gewesen. Egal, wir haben viele Telefonate geführt, um auf den heutigen Stand zu kommen, und haben unsere eigene Datei in GMX unter "CV Mittleres Ruhrgebiet" aufgebaut und die Adressen wohl zu 95% auf Vordermann gebracht. Dabei sind nun auch einige ganz neue Adressen, obwohl viele dieser Mitglieder schon seit Jahren bei uns sind.

Informieren werden wir Sie jetzt und in Zukunft immer dann per E-Mail, wenn wir in diesem Info-Blog Neuigkeiten eingestellt haben.

Weiterhin gültig ist natürlich unsere Internet-Adresse http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/mittleres_ruhrgebiet/
auf der Sie sich über alle bisherigen und geplanten Aktivitäten informieren können.

Vielen Dank für Ihr Interesse und bleiben Sie Ihrem Convivium weiterhin treu!
Es grüsst Sie im Namen Ihrer Conviviumsleitung
Manfred Vorbrugg

Sonntag, 30. Mai 2010

Einladung: Sonderausstellung „Virtuelles Wasser“ im Aquarius Wassermuseum

Für Sonntag, den 22.8.2010, hat der Inikreis eine Führung für umweltinteressierte Slowfoodies organisiert. Wir treffen uns um 11:00 Uhr am Aquarius Wassermuseum in Mülheim-Styrum. Im Rahmen von Ruhr 2010 gibt es dort nun die Sonderausstellung: „Virtuelles Wasser“.

Virtuelles Wasser ist das Wasser, das bei der Herstellung eines beliebigen Produktes verbraucht wird. So braucht man etwa 13 l Wasser für eine Tomate, oder sogar 140 l Wasser für eine Tasse Espresso. Durch unsere Konsumgewohnheiten gehört Deutschland zu den größten Importeuren von virtuellem Wasser und verstärkt damit den Wassermangel in vielen ärmeren Ländern. Und hier ist die Verbindung zu Slow Food. Eine regional und saisonal erzeugte und gekaufte Tomate ist sicher sinnvoller, als eine aus dem trockenen Spanien oder Israel. Manchmal wird die Entscheidung einem nicht leicht gemacht. Was ist besser? Die Bio-Erdbeere aus Spanien oder die konventionelle vom Bauern neben an? Also, die billigen Erdbeeren vom Discounter haben bei solchen Einkaufsüberlegungen keine Chance, aber die anderen Alternativen können beim Einkaufen neue Überlegungen auslösen. Mit solchen Fragestellungen beschäftigt sich diese Sonderausstellung. Man kann virtuelle Einkäufe tätigen und auch seinen persönlichen Wasserfußabdruck ermitteln.

Die Führung dauert etwa 1,5 Std. sicher ist das Museum danach auch noch einen Rundgang wert. Deshalb wollen wir diesmal nicht mit einem gemeinsamen Essen den Ausflug beenden. Wer aber noch zum Mittag essen will, kann bei schönem Wetter sicher noch ein Häppchen im benachbarten Biergarten vom Restaurant „Schoss Styrum“ nehmen. Sicherlich werden sich noch Teile der Gruppe nach individueller Besichtigung dort finden.
Wer mehr zum Thema wissen möchte findet hier mehr Info:

http://www.virtuelles-wasser.de/
http://www.waterfootprint.org/
http://www.ruhr2010.de/
http://www.aquarius-wassermuseum.de/
http://www.schloss-styrum.com/
Foto: http://www.ruhrtalradweg.de/

Samstag, 29. Mai 2010

Ausflug nach Hof Dingebauer und Hürster's Kochwerkstatt

Schweine auf Hof Dingebauer

Bullen auf Hof Drumann

Am Mittwoch, den 26.5.2010, besuchten ca. 25 Mitglieder von Slow Food Mittleres Ruhrgebiet und andere Interessierte den Hof Dingebauer in Castrop-Rauxel. Der Hof ist der Erzeugergemeinschaft "Neuland" angeschlossen, die besonderen Wert auf artgerechte Tierhaltung legt, und widmet ich der Schweine- und Hühnermast. Von dort aus ging es auf den Nachbarhof Drumann, der sich der Bullenmast widmet und ebenfalls "Neuland" angeschlossen ist. Einen Bericht über den Besuch der beiden Höfe finden Sie hier.

Blattspinat-Apfel-Salat in "Hürster's Kochwerkstatt"

Zum Abschluss des informativen Abends fuhren die Slowdoodies ins nicht weit entfernte Dortmund-Bodelschwingh, um in "Hürster's Kochwerkstatt" den Ausflug ausklingen zu lassen. Einen Bericht über diesen Besuch finden Sie hier.

Dienstag, 18. Mai 2010

Noch Plätze frei: Besuch des Hofes Dingebauer in Castrop-Rauxel am 26. Mai


Am Mittwoch, den 26. Mai, besucht das Convivium Mittleres Ruhrgebiet den Hof Dingebauer. Treff ist um 18:00 auf dem Hof , Oststr.141 in 44577 Castrop-Rauxel. Wir wollen unseren Mitgliedern und allen anderen Interessierten alles zum Thema Neuland-Fleisch zeigen. Der Rundgang über den Hof zu den Schweinen und zum Nachbarhof mit den Bullen dauert etwa 1 Stunde. Nach dem Rundgang erläutert uns Herr Luther von Neuland-Marketing noch einmal die Unterschiede zwischen der konventionellen Zucht und Neuland.
Anschließend geht es zur Verkostung.
Dazu fahren wir zur knapp 10 Auto-Minuten entfernten Hürster’s Kochwerkstatt, Schloßstr. 44 in 44357 Dortmund Bodelschwingh. Bei Stephan Hürster haben wir ab 20 Uhr folgendes 3 Gang Menü bestellt:
Vorspeise:
Blattspinat-Apfel-Salat mit Creme Champignons, Basilikum Dressing und Streifen vom Lammfilet
Hauptspeise:
Wahlweise: Rückwärts gebratener Kalbstafelspitz auf buntem Gemüse-Antipasti, Sauce Bernaise und Rosmarienkartoffeln
Oder: Schweinefilet am Stück rosa gebraten auf Kohlrabi a la creme, dazu Rote Bete-Kartoffeln
Nachspeise: Rhabarber Tarte
Informationen zur Kochwerkstatt finden Sie unter: http://www.huersterskochwerkstatt.de/.

Weitere Informationen und Anmeldungen hier.

Hürster's Kochwerkstatt

Sonntag, 9. Mai 2010

Bochumer Kafferösterei: Name "röst.art" bleibt

Die Slow-Food-Förderer Richard Miklas und Claudia Schiwek können sich freuen: David hat über Goliath gesiegt. Wie die WAZ berichtete, kann ihre Bochumer Kaffee-Rösterei "röst.art" ihren Namen behalten. Der Discounter Norma hatte markenrechtlich dagegen geklagt, weil er Verwechselungsgefahr mit seiner Kaffee-Hausmarke "Rösta" witterte. Was müssen die für Nasen haben...
Hier geht es zum Artikel in der WAZ.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Einladung: Informationsveranstaltung zur Gründung des Slow Food Conviviums Essen

Karla Knoche-Weniger und Manfred Weniger laden zur Conviviumsgründung in Essen ein

Vor gut 20 Jahren (1989) wurde Slow Food in Paris gegründet, 1992 startete „Slow Food Deutschland“. Im Zeichen der Schnecke stand und steht Slow Food als internationale Genießervereinigung weltweit für das Engagement für gutes Essen. Slow Food ist heute mit mehr als 80.000 Mitgliedern weltweit aktiv, in Deutschland sind es ca. 10.000 Mitglieder. Die Organisation erfolgt auf der regionalen/örtlichen Ebene in Convivien (Tafelrunden).
Inhaltlich hat sich Slow Food seit 1989 weiter entwickelt: Slow Food ist heute weit mehr als ein Club von Genießern. Das "neue Slow Food" als Vereinigung von Produzenten und Konsumenten folgt heute einem von Carlo Petrini, dem Gründer von Slow Food, formulierten Dreiklang: Buono, pulito e giusto - Gut, sauber und gerecht. "Pulito" steht auch für nachhaltig und gesund, "giusto" für fair.
"Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben." (Carlo Petrini)
Auch bei uns hier gibt es Slow Food – mit dem Convivium Dortmund, dem Convivium Herne-Bochum, dem Convivium Duisburg-Niederrhein und natürlich dem Convivium Düsseldorf.
Essen ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas. Kultur - das ist im Wesentlichen auch Ess-Kultur. Ein guter äußerlicher Anlass, ein „Slow Food - Convivium Essen“ zu gründen.
Wir möchten Sie einladen, daran teilzuhaben.
Für Montag, den 7. Juni 2010, 19.00 Uhr lädt der Vorstand von Slow Food Deutschland zu einer Informationsveranstaltung zur Gründung eines Slow Food-Conviviums Essen in die „Rotisserie du Sommelier“, Essen-Rüttenscheid, Wegenerstraße, ein.
Um kalkulieren zu können, werden Sie gebeten, Ihre Teilnahme bis zum 31.05.2010 bei den Organisatoren der Veranstaltung anzumelden:
Karla Knoche-Weniger und Manfred Weniger, E-Mail: info@essengenuss.de.
"Wir wollen bei Slow Food sein, weil es Spaß macht, aus Begeisterung und Freude am Genuss. Ein Genuss, den wir mehr denn je mit anderen teilen wollen. Dies ist unwiderruflich ein Recht, für das wir weiter kämpfen werden." (Roberto Burdese, Präsident von Slow Food Italien).

Mittwoch, 5. Mai 2010

Neue Leitung für das Convivium Mittleres Ruhrgebiet gewählt

Neue Convivien-Leitung: Udo Strauch (Leiter) und Jochen Hoss (Stellvertreter)

Am 28. März 2010 fand die turnusgemäße Mitgliederversammlung des Slow Food CV Mittlers Ruhrgebiet statt. 16 Mitglieder waren im Weinrestaurant „Julius“ erscheinen. Manfred Meimberg, der als Ältester die Rolle des Versammlungsleiters übernommen hatte, konnte als Gast Dr. Kniepkamp vom Vorstand SFD begrüßen, der extra nach Herne gekommen war. Dr. Kniepkamp ist im Vorstand SFD u.a. für die Betreuung des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet zuständig.

Mitgliederversammlung im "Julius"

Haupttagesordnungspunkt war die Neuwahl der CV-Leitung. Der bisherige Leiter Hartmut Meimberg stand als Kandidat aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Manfred Meimberg dankte für die Arbeit und seinen persönlichen Einsatz seit Gründung des CV Mittleres Ruhrgebiets 2005. Außerdem bedankte sich das Convivium besonders für die zur Verfügungsstellung des Weinrestaurants „Julius“ als Tagungsort.

Zum neuen Leiter wurde einstimmig Udo Strauch, Gelsenkirchen, gewählt. Jochen Hoss, Herne, wurde als stellv. Leiter ebenfalls einstimmig bestätigt. Udo Strauch ist dem Mitgliedern als Zeremonienmeister der Veranstaltung „Kniffte, Stulle, Butterbrot" am 27. Januar 2010 in der G Data Academy, Bochum, bekannt. Die Softwarefirma G Data ist Fördermitglied von Slow Food Deutschland. Nach wie vor wird die neue CV-Leitung durch den sog. „Ini-Kreis“ unterstützt. Die Übergabe der Geschäfte erfolgt Ende Mai Anfang Juni.

Hartmut Meimberg verabschiedete sich nach fünfjähriger Tätigkeit als CV-Leiter und servierte zm Abscheid den Mitgliedern ein Ragout von der Bergmannskuh (Zicklein) auf Stielmus.

Donnerstag, 22. April 2010

Wirklich der „Markt des guten Geschmacks“ – die Slow Food Messe

Lange Tafel auf der Slow Food Messe

Zum 4. Mal fand die Slowfood-Messe „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart statt. Fast 65.000 Besucher, dicht umlagerte Stände, proppenvolle Hallen, gut besuchte Vorträge und Geschmackserlebnisse an diesen 4 Tagen - das war ein neuer Rekord. Und die Besucher haben die Gelegenheit genutzt und vor allem Genießen können, was qualitativ hochwertige, aber trotzdem für Jeden erschwingliche Ernährung ist. Und nicht nur das. Die Besucher konnten sich auch davon überzeugen, welche Leistungsfähigkeit, welche Stärke und Überzeugungskraft Slowfood Deutschland mittlerweile hat.

Der „Markt des guten Geschmacks“ hat gezeigt, dass es auch in unserem Land eine einzigartige und vielfältige Produktion handwerklicher Lebensmittel gibt, dass es Bauern, Landwirte und Produzenten gibt, die „sauber – gut – fair“ arbeiten. „Was in unserer Erde wächst, entscheidet über unser Leben und Überleben – deshalb bleibt Terra Madre das Bündnis der Lebensmittelproduzenten der Kern der Slowfood-Bewegung“, heißt es in der Erklärung des Slowfood-Vorstandes zum Abschluss der Messe.

Ob von einem wunderbaren Kürbiskernöl über den jetzt reifen Eichelschinken, von herrlichen Produkten aus Büffelfleisch bis zum Limpurger Rind, den Arche-Produkten und und und … es fällt schwer, einzelne Produkte oder einzelne Produzenten hervorzuheben. Dafür waren die Eindrücke zu vielfältig und zu genussvoll. Die bunte Vielfalt des Angebotes lud einfach nur zum Staunen, Genießen, Informieren und Kaufen ein.

Essen mit Kindern

Besonders wichtig für uns waren auch die zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms, die den Bildungs- und Informationsauftrag von Slow Food Deutschland verdeutlicht haben. Das betrifft insbesondere das „Zukunftsprogramm“, wie ich es verstehe, die Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Familien und interessierte Erwachsene. Hier konnte man viel über Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung erfahren. Darüber, was im Garten wächst und was man daraus machen kann. Über alles, was man so täglich isst.

Spannend auch der Kochwettbewerb für Kinder und Jugendliche, die zeigten, was sie schon so alles drauf haben. Und dieses auch mit Arche-Produkten. Und natürlich war die Schaukäserei für die „Kleinen“ ein Erlebnis: Käse selbst erstellen und dann auch noch selber essend genießen. So lernen Kinder spielend, woher Lebensmittel kommen, wie gute Lebensmittel entstehen, wie sie schmecken.

Kochwettbewerb für Kinder

Zu erwähnen ist noch, dass auch die Vinothek neu gestaltet war. Deutsche Top-Winzer hatten hier ihre Weine eingestellt – mit dem Extraschwerpunkt „Deutsche Winzersekte“. Terroir-geprägte Individualität und handwerkliche Kunst des Winzers standen bei der Auswahl im Mittelpunkt. Also das, was Slowfoodies von gutem Wein erwarten. Abgerundet wurde dieser Bereich durch die „Käsestraße“.

Vinothek

„Menschen jeden Alters und jeder sozialer Herkunft“ haben sich auf dieser Messe getroffen, konnte Dr. Andreas Eichler, der Vorsitzende von Slowfood Deutschland positiv feststellen. „Wir haben gespürt, dass das Informationsbedürfnis über natürliche und damit wertvolle Lebensmittel noch einmal zugenommen hat. Slow Food Deutschland ist auf dem richtigen Weg.“ Dieses Bewusstsein müsse mit Genuss und Verantwortung verbunden werden. „Genuss ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Einstellung. Dafür steht Slow Food.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Nur eines vielleicht: Freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Jahr. Auf die 5. Slowfood-Messe „Markt des guten Geschmacks“. Vom 14. bis 17. April 2011. Wieder in Stuttgart.

Eine letzte Anmerkung: „Fair“ ist eine der Kernaussagen des Handelns und Wirkens von Slowfood und Terra Madre. So war es nicht Zufall sondern eine richtige politische Ergänzung, dass parallel zur „Messe des guten Ge-schmacks“ die internationale Messe für globales Handeln und nachhaltiges Handeln „FAIR HANDELN“ stattfand. Und es war auch gut, dass beide Messen sich gemeinsam die Halle 2 teilten.
Manfred Weniger