Donnerstag, 20. Oktober 2016

Rückblick: Pferdesauerbraten-Essen in der Kneipe „Zur Altstadt“


Pferdesauerbraten

Sauer macht lustig: Diese kulinarische Volksweisheit konnten 13 Slowfoodies am eigenen Leib erfahren, als sie sich gestern zum Pferdesauerbraten-Essen in der Bochumer Innenstadt-Kneipe „Zur Altstadt“ trafen. Der Abend gestaltete sich als lockere Stammtisch-Veranstaltung, bei der sich an einer langen Tafel über gutes Essen, lange Italien-Aufenthalte sowie Gott und die Welt diskutiert wurde.

„Zur Altstadt“ ist eine unprätentiöse Ruhrgebietskneipe, traditionell eingerichtet, wie es vor zwanzig, dreißig Jahren üblich war. Nichts ist szenemäßig aufpoliert, nichts atmet den Geist von Marketing oder Konzept-Gastronomie. Stylish und chic sind nur die Flachbildschirme für die Fußball-Übertragungen. Ein kleines Bier kostet 1,50 Euro, eine Portion Pferdesauerbraten mit Klößen und Rotkohl 10,90 Euro.

Für Slowfoodies interessant ist der Laden durch die Pferdefleischspezialitäten. Das Fleisch wird vom Recklinghäuser Pferdemetzger Hobbold bezogen. Neben dem Pferdesauerbraten gibt es auch Pferderouladen, Pferdefrikadellen, Fohlengulasch und Fohlenbraten. „Zur Altstadt“ pflegt damit eine kulinarische Tradition, die in Zeiten von Reiten als Breitensport und Veganismus ziemlich in Vergessenheit geraten ist.

Lediglich die Beilagen dokumentieren eine Küchentradition, die nicht unbedingt das ist, was sich Slow Food vorstellt. Das Gemüse kommt aus der Tiefkühltruhe, die Klöße aus der Packung. Aber so ist das nun einmal, wenn im Ruhrgebiet wie bei Muttern gekocht wird. Aber wenn die Slowfoodies im Ruhrgebiet traditionelle Küche wollen, müssen sie schon einmal ein Auge zudrücken – was sich vor allen Dingen bei den Preisen lohnt. Selbst Aldi kann da nicht sozialer sein.



Fohlengulasch








Mittwoch, 5. Oktober 2016

Einladung: Pferdesauerbraten-Essen im Restaurant Zur Altstadt am 19.10.2016


Bereits im letzten Jahr musste Slow Food Bochum von der liebgewordenen Tradition des alljährlichen Bratheringsessen im „Haus Wenzel“ Abschied nehmen, weil die Wirtsleute die historische Kneipe in Herne-Sodingen aus Altersgründen geschlossen haben.
Nun wollen wir eine neue ebenso rustikale Tradition ins Leben rufen und treffen uns am 19. Oktober 2016 um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Altstadt“ in der Bochumer Innenstadt zum ersten Pferdesauerbraten-Essen.

 Traditioneller Sauerbraten vom Pferd

Schon seit Jahren bietet „Zur Altstadt“ Spezialitäten rund ums Pferdefleisch im typischen Ruhrgebiets-Ambiente des ausgehenden 20. Jahrhunderts an. Neben Sauerbraten gibt es auch Rouladen und Frikadellen vom Pferd, alles ganz traditionell nach Hausfrauen-Art zubereitet. Das Fleisch wird vom bekannten Pferdemetzger Hobbold in Recklinghausen bezogen.
Wir hoffen, dass sich daraus wie früher beim Bratheringssessen ebenfalls ein einmal im Jahr stattfindender Stammtisch für das Convivium entwickelt – vorausgesetzt, den Mitgliedern schmeckt’s!

Auf jeden Fall: bis zum 16. Oktober hier anmelden, damit wir für den abendlichen Genuss auch genügend Plätze reservieren können.

19. Oktober 2016, Restaurant Zur Altstadt, Bochum, Brückstr. 20, 19 Uhr. Anmeldung hier.

Sonntag, 11. September 2016

Rückblick Mitglieder-Kochen: Rund um die Pflaume


Slow-Food- Mitglieder kochen gemeinsam.

Es ist Pflaumen- bzw. Zwetschgen-Zeit.

Um genau zu sein waren es Zwetschgen, die eine handverlesene Schar von vier Mitgliedern beim gemeinsamen Kochen in der Küche der Manufaktur „im Glas“ in Bochum-Dahlhausen am letzten Freitag verarbeiteten. Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume, klein, oval und mit leicht auslöslichem Stein, deren Fruchtfleisch beim Backen und Kochen kaum auseinanderfällt. Ihr Anbaugebiet ist zumeist Süddeutschland, und da ist der Begriff Zwetschge auch verbreitet. Der Zur Einfachheit neigende nennt sie jedoch meist mit dem Oberbegriff Pflaume.

Katrin erklärt die Flotte Lotte.

Seit Mitte August haben Zwetschgen Saison, und so lag das Mitglieder-Kochen voll im Trend. Angesichts der überschaubaren Teilnehmerzahl hat Zeremonienmeisterin Katrin von „im Glas“ die Anzahl der zu realisierenden Rezepte auf zwei reduziert. Und so wurden eine feine Pflaumen-Marmelade, der Holundersaft ein zusätzliches Aroma gab, und ein pikantes Pflaumen-Chutney, das sein Schärfe von einer Spur Habanero-Chili erhielt, produziert. Auch damit hatten die Teilnehmer genug zu tun. Als alles fertig war, ging‘s ans gemeinsame Verkosten. Als Grundlage dafür gab es frisch gegartes Wurzelgemüse aus dem Backofen. Das Ergebnis der Koch-Aktion bestätigte eine alte Küchenweisheit: Pflaume macht lustig.

Rezepte:

Feine Pflaume mit Holundersaft

1 kg Pflaumen ! entkernen und klein schneiden, in einen Topf geben mit.
Zuckermischung vorbereiten:
500 g Rohrohrzucker und 13 g Pektin mischen und 300 ml Holundersaft, 30 ml Zitronensaft und 100 ml Orangensaft dazugeben und verrühren.
Gewürzsäckchen vorbereiten:
1/2 TL Schwarzer Pfeffer, 1/2 TL Rosa Beeren, 4 Pimentkörner, ½ Stange Zimt und 7 Nelken im Mörser zerstoßen, in einen Teebeutel aus Papier füllen und zubinden.

Zubereitung:
Pflaumen und Zuckermischung zum Kochen bringen, Temperatur runter stellen und bei mittlerer Hitze mit dem Gewürzsäckchen 20 min. köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab gut zerkleinern, anschließend durch die Flotte Lotte drehen. Nochmals auf dem Herd zum Kochen bringen und 3 min. sprudeln lassen, bis die Marmelade geliert, noch mal eine bisschen schwarzen Pfeffer zugeben.
Die Gläser mit klarem Wasser auswaschen, abtropfen lassen und bei 120 Grad im Ofen ca. 15 min. sterilisieren.
Die fertige Marmelade in die sterilisierte Gläser abfüllen und ein paar Stunden ruhen lassen bis der Geliervorgang abgeschlossen ist.!

Pflaumenchutney

1 kg Pflaumen entkernen und in kleine schöne Stücke schneiden.
2 kleine Zwiebeln klein hacken
2 Knoblauchzehen klein hacken oder zerdrücken.
Kleines Stück Ingwer ! sehr fein hacken.
250 g Rohrohrzucker und 5 g Pektin gut vermengen.
1 gut gehäuften TL Koriandersaat gut mörsern.
Alles in Schälchen bereitstellen.

Weiterhin bereit stellen:
Sojasauce
1 flacher TL Meersalz
schwarzer Pfeffer
winziges Stück Habanero
Essige: 100 ml Apfelessig, 75 ml Balsamico Bianco, 25 ml Aceto Balsamico.

Zubereitung:
Zwiebeln anschwitzen, Ingwer dazu, etwas mitbraten, Habanero, Koriander und Knoblauch dazu, dann die Pflaumen, etwas andünsten, dann den Zucker mit dem Pektin und das Salz zugeben und wieder etwas köcheln lassen, zuletzt den Essig zugeben, mit Sojasauce und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Jetzt muss alles so lange köcheln bis es dicklich wird, das kann dauern, immer wieder umrühren und auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Die Gläser mit klarem Wasser auswaschen, abtropfen lassen und bei 120 Grad im Ofen ca. 15 min sterilisieren.
Das fertige Chutney in die Gläser füllen und mehrere Stunden ruhen lassen.
Am besten das Chutney einen Monat vor dem Verzehr stehen lassen, damit die Gewürze schön durchziehen. Gerade das Pflaumenchutney schmeckt nach einem halben Jahr im Schrank hervorragend.


Die Pflaumen wollen entkernt werden.








Abwiegen des Pektins.


 Schön slow: Immer Zeit für ein Pläuschchen.


Auch der Pürierstab kommt zum Einsatz.


Endlich wird abgefüllt.




Zur Stärkung ein Gläschen Wein.


Zur Belohnung die Degustation.


 Die Ausbeute zum Mitnehmen.

 Auf Facebook gibt es noch mehr Bilder. Klick hier.

Sonntag, 28. August 2016

Rückschau: Besuch auf dem Schepershof im Windrather Tal in Velbert und seiner Käserei


Idylle auf dem Schepershof in Velbert

Bei den mediterranen Temperaturen am letzten Wochenende war es ein Segen, dass sich eine tapfere Gruppe von Slowfoodies aus dem CV Bochum bereits bei Öffnung des Hofcafés am frühen Morgen auf dem Schepershof in Velbert trafen. Schon bei der Anfahrt durch das idyllische Windrather Tal ließ Urlaubsstimmung aufkommen. Die Felder, Weiden und Wiesen leuchteten in der Morgensonne, die wiederum vom strahlend blauen Himmel schien, und man dachte kaum, dass man sich am Südrand der Ruhrgebiets befand, sondern musste unwillkürlich an Südtirol denken. Nur die hohen Berge fehlten.

Windrad im Windrather Tal

Den Namen hat das Windrather Tal nicht von den vereinzelten kleinen Windräder, die man hie und da sieht, sondern vom Windrather Bach, der ein paar Kilometer weiter in den Deilbach mündet, der wiederum durch den nach ihn benannten bekannten Hammer untrennbar mit industriellen Seite der Gegend verbunden ist. Im Windrather Tal sind sich in den letzten 40 Jahren mehrere Demeter-Bauernhöfe entstanden, die ökologischen Landbau nach den anthroposophischen Lehren von Rudolf Steiner betreiben. Einer davon ist der Schepershof, dessen Hofkäserei die Bochum Slowfoodies besichtigen wollen.

Tobias Schlevogt führt die Slowfoodies über den Hof.

Empfangen werden sie von Tobias Schlevogt, den Hofkäser. Der ehemalige Event-Manager aus Düsseldorf ist vor sechs Jahren mit seiner Familie in die Hofgemeinschaft eingetreten und präsentiert das Projekt professionell und vor allem mit authentischer Begeisterung. Als Demeterhof vertritt der Schepershof das Prinzip des geschlossenen Kreislaufs, bei dem möglichst alles, was der Hof braucht, auch dort produziert wird. Der Schepershof ist ein Allround-Hof, wie die Slowfoodies bei einem kleinen Rundgang über das Anwesen sehen können. Obst, Gemüse, Getreide, Schweine, Milchvieh und Geflügel, es gibt hier alles. Und dazu ist der Schepershof ein Bauernhof wie aus dem Bilderbuch: Menschen, Tiere und Pflanzen leben in idyllischer Eintracht miteinander.

 Im Stall tummeln sich nur...

 ...ein paar Kälber.

 Die Hörner werden nicht entfernt.

 Diese Kälber sind gerade entwöhnt.

Liebevoll wird der Nachwuchs dokumentiert.

Die Milch der artgerecht, u.a. mit Hörnern lebenden Kühe, die bis zu 16 Jahre alt werden, wird in der hofeigenen Käserei direkt zu Käse, Joghurt, Quark und pasteurisierter Trinkmilch verarbeitet. Dafür ist Tobias zuständig. Er hat das Käsen bei einem französischen Käsemacher gelernt und ist auch von der Käsetradtion in der Schweiz tief beeindruckt.

Der große Kessel fasst 500 Liter Milch. 

Hygiene-Mokassins für die Besucher.

Spezialität des Schepershof ist, neben dem Gouda-ähnlichen Bergischen Landkäse und einem Frischkäse, der Bergkäse. Neben der hofeigenen Rohmilch kommen dabei spezielle Bakterien-Kulturen zum Einsatz, die den Bakterien ähneln, die in den Schweizer Bergen entstehen und den fein zerteilten Bruch in den schnittfesten Hartkäse verwandeln. Bei der Reife bekommt er schließlich sein besonderes Aroma. Alle dabei entstehenden Hefeablagerungen können getrost mitgegessen werden. „Käse ist nicht dazu geeignet, dass sich giftige Schimmelkulturen darauf ansiedeln“, erklärt Tobias.

Im Reiferaum bekommen die Laiber ihre Würze. 

 Auf zur Verkostung.

Zudem versucht Tobias einen Käse zu machen, der dem Appenzeller aus der Schweiz nachempfunden ist. Dabei wird der Käse beim Reifen noch mit Kräutern aromatisiert. Die Molke, die bei der Herstellung des Käsebruchs anfällt, wird als Kraftfutter an die Schweine verfüttert. „Das ist im Sinne des geschlossenen Kreislaufs sinnvoller, als Ricotta daraus zu machen“, erklärt Tobias.

Die Rinde kann man mitessen. 

Köse Teilen erfordert Kraft.

 Allein dieser Duft!

 Bitteschön!

Hmmmm!

Die Slowfoodies können den Bergkäse in verschiedenen Reifestadien probieren. Und tatsächlich, Tobias hat Recht, wenn er sagt: „Am besten ist er, wenn sich auf der Oberfläche schon Milben gebildet haben.“

Schepershof, Windrather Tal, Velbert. Infos hier.

 Auf der Terrasse des Hofcafés.

 Ab zum Verkauf im Hofladen!

 Milchvieh unterm Apfelbaum.


Dienstag, 16. August 2016

Slow Food Essen lädt zur Mitarbeit am Projekt "Grüne Hauptstadt Europas" ein


Unser Nachbar-CV Slow Food Essen bittet um folgende Mitteilung.
Grüne Hauptstadt Europa 2017
Seit 2010 verleiht die EU-Umweltkommission den Titel „European Green Capital / Grüne Hauptstadt Europas“. Er wird jährlich an eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern vergeben, die dauerhaft hohe Umweltstandards unter Beweis stellen und sich fortlaufend anspruchsvolle Ziele im Hinblick auf weitere Verbesserungen der Umweltbedingungen und nachhaltige Entwicklungen setzen. Die EU hat der Stadt Essen den Titel „Grüne Hauptstadt 2017“ verliehen.
Die Essener Bürgerschaft ist zur Mitwirkung aufgerufen, an der Programmgestaltung mit europaweit richtungsweisenden Projekten teilzuhaben. Das Projekt „Das Netzwerk – Gute Lebensmittel im Revier“ von Slow Food Essen hat die Zustimmung der Jury erhalten und wird unterstützt – und auch finanziell gefördert.
In Vorgesprächen haben wir klären können, dass unser Projekt über den Essener Stadtrahmen hinausgeht. Das hat Zustimmung gefunden – die Stadt Essen hätte dieses Projekt “Grüne Hauptstadt Europa“ sowie gern als Ruhrprojekt gesehen, was auf Grund der Ausschreibungsbedingungen aber nicht möglich ist.
Wir haben eine Liste von möglichen Kandidaten erstellt – und dazu gehören auch Bochumer Produzenten und Genusshandwerker. Kriterien für uns sollen die Kriterien der Slow Food-Messe sein.
Wie wir vorgehen wollen, was wir tun werden, wollen wir in einer Arbeitsgruppe diskutieren. Hier würden wir uns freuen, wenn das CV Bochum daran teilnimmt und laden Euch wir hiermit zu Treffen ein:
Donnerstag, 18. August 2016, 19:00 Uhr
Café MACHWATT im Beginenhof
Goethestr. 63, 45130 Essen (Rüttenscheid)
Zur Planung (Unterlagen, Materialien etc.) bitten wir um Anmeldung essen@slowfood.de oder telefonisch 0171 – 26 17 188 (Manfred Weniger)
Hinweis: Getränke (Mineralwasser ist vorhanden, aber keine Verpflegung).

Donnerstag, 11. August 2016

Rückblick: Slow Food traf sich auf "Bochum kulinarisch"


Lustige Runde auf der Gourmetmeile

Glück im Unglück mit dem Wetter hatten die Slowfoodies vom CV Bochum, als sie sich gestern gleich am Eröffnungstag auf der Gourmetmeile „Bochum kulinarisch“ zu einem geselligen Beisammensein trafen. Für einen Abend im August war es bitterkalt, aber trotzdem war das Wetter nach einem kurzen Regenguss am späten Nachmittag schön, so dass man sich durchaus – wie tausende andere auch – draußen amüsieren konnte.

Einzug der kulinarischen Gladiatoren zur Eröffnung

16 Gastronomen aus Bochum sowie aus Hattingen und Witten verwandeln mit ihren Ständen den Boulevard in der Innenstadt noch bis Sonntag in eine kulinarische Meile. Wir waren einmal mehr davon überrascht, wie überzeugend das Angebot der Restaurants ist. Zum Start trafen wir uns am Stand von Diergardts Kühler Grund, dem Hattinger Gasthaus, in dem wir im Herbst 2014 unter dem Motto „Heimat und Leidenschaft“ ein wunderbares Slow-Food-Menü genießen konnten (klick hier). Besonders die Magerbäckchen mit Linsengemüse und Pfifferlingen waren überzeugend, aber auch der Geschmorte Matjes mit Birnen, Bohnen und Speck. Dann wurde an den Stand vom Livingroom gezogen, wo besonders das Dessert aus Büffel-Joghurt mit Quinoa mundete. Probiert wurden aber auch noch zahlreiche Gerichte von anderen Ständen, die allerdings nicht fotografisch dokumentiert werden konnten, weil sie zu schnell aufgegessen waren.

 Diergardts Kühler Grund: Gebratener
Matjes mit Birnene, Bohnen und Speck

Diergardts Kühler Grund: Butterzarte Magerbäckchen
mit BBQ-Jus, Pfifferlingen und Beluga-Linsen

Livingroom: Brandenburger Büffeljoghurt
mit marinierten Blaubeeren, Quinoa und Karamell

Zum Wohle!

Donnerstag, 28. Juli 2016

Vogelsang Stiftung


Außentermin wie im Urlaub: Monika und Manfred Vorbrugg
vom CV Bochum am Sitz der Vogelsang Stiftung

Im Auftrag von Slow Food Deutschland besuchten am 26.7.2016 CV-Leiter Manfred Vorbrugg, Monika Johannes-Vorbrugg und Peter Krauskopf die Vogelsang Stiftung in Datteln. Die Stiftung möchte Unterstützer von Slow Food werden.

Die Vogelsang Stiftung residiert auf einem prächtigen Gutshof zwischen der renaturierten Lippe und dem Lippe-Seiten-Kanal und widmet sich dem Natur- und Landschaftsschutz sowie der Umweltbildung. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt in der Übernahme von Kompensationsflächen, die im Zuge der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung und für Artenschutzmaßnahmen erhalten und entwickelt werden.

Auf geeigneten Flächen dienen Heckrinder (zurück gezüchtete „Auerochsen“) und Aubrac-Rinder der Landschaftspflege. Unter dem Markennamen „Urbeef“ vermarktet die Vogelsang Stiftung das Fleisch dieser naturnah heranwachsenden seltenen Rassen in kleinen Mengen.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit der Stiftungsvertreterin Frau Büsing empfiehlt das CV Bochum die Aufnahme der Vogelsang Stiftung als Unterstützer Slow Food Deutschland.
Peter Krauskopf

Einladung: Slow Food besucht am 10. August 2016 „Bochum kulinarisch“


So gesellig war's 2014

Vom 10. bis zum 14. August findet auf dem Bongard-Boulevard in der Innenstadt zum 28. Mal die Gourmetmeile „Bochum kulinarisch“ statt. 16 Gastronomen aus Bochum, Hattingen und Witten laden zum großen Schlemmen ein.
Traditionell trifft sich Slow Food Bochum auf „Bochum kulinarisch“ zu einem geselligen Abend. Treffpunkt ist diesmal um 18 Uhr der Stand von „Diergardts Kühler Grund“. Wie es anschließend weiter geht, wird vor Ort entschieden.
Damit wir wissen, wieviele Leute wir erwarten können, melden Sie sich bitte bis zum 8. August hier an.