Donnerstag, 25. Oktober 2012

Einladung: Gemeinsames Kochen in der „Tafelrunde“, 14.11.2012



An diesem Abend setzen wir eine langjährige Idee um: wir kochen in der „Tafelrunde“ (die Tafelrunde ist die Kochgruppe des Convivium Mittleres Ruhrgebiet).
Gemeinsam wollen wir eine Fischsuppe zubereiten und verzehren. Ich finde, es wird höchste Zeit, dass ein Convivium, welches seit sieben Jahren besteht, auch endlich zusammen kocht!
Fischsuppe? Ja, das trifft sich gut, denn eine Fischsuppe für weniger als 8 zu kochen, lohnt sich kaum. Und wer kocht zuhause schon für so viele Gäste?
Aber: je mehr verschiedene Fische hinein kommen, umso aromatischer ist am Schluss die Suppe.
Eine Fischsuppe ist nicht gleich eine Bouillabaisse. Diese ist nämlich ein Eintopf.
Auch ist es unerheblich, ob Mittelmeer-, Atlantik- oder unsere heimischen Süßwasser-Fische verwendet werden. Das Resultat ist eben jedes Mal ein anderes, wie bei einem Gemüseeintopf -je nach Jahreszeit-- auch.
Starr an den Rezepten der bekannten Gerichte fest zu halten, kann man sicherlich machen. Da es aber schwierig ist, hier in unserer Region an einige bestimmte Fische aus ausländischen Gewässern zu kommen, mache ich lieber eine ganz andere Variante: das was der Markt hergibt, wird verarbeitet.
In der hochwertigen Gastronomie mag es wichtig sein, authentisch zu kochen, aber in unserer lockeren Tafelrunde ist es kaum von Belang. Hier geht es doch einfach nur um Spaß, Ausprobieren und Genuss im Sinne von Slow Food!
Die bekannte provenzalische Bouillabaisse ist im Übrigen genauso aus dem Zufall heraus entstanden wie der italienische Brodo oder die portugiesische Calderada und sicher auch die deutsche Fischsuppe -beim Brodo kenne selbst ich verschiedene Varianten, nämlich aus jeder Region Italiens eine andere-.
Die Fische, die entweder nicht schön aussahen oder zu klein für den Verkauf waren, wanderten oder wandern direkt in den Topf der Fischer an Bord -die Glücklichen, und das übrigens schon seit 600 v.Ch.-.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an.
Monika Johannes-Vorbrugg
Mittwoch, 14.11.2012
18 Uhr
Kath. Familienbildungsstätte Bochum,
Am Bergbaumuseum 37, 44791 Bochum
Zu weiteren Infos und zur Anmeldung bitte hier klicken

Donnerstag, 20. September 2012

20 Jahre Slow Food Deutschland: Menü-Aktion verschiedener Restaurants


Slow Food Deutschland wird 20 Jahre alt - dieses Jubiläum wird mit der Aktion „Die Kulinarische Landkarte“ gefeiert. Aus diesem Anlass bieten im Bereich des CV Mittleres Ruhrgebiet einige Restaurants in der Zeit vom 21. bis zum 30. September ein spezielles Slow Food Jubiläumsmenü an. Die Aktion soll der Öffentlichkeit zeigen, dass sich die Idee von Slow Food in den letzten 20 Jahren eindrucksvoll verbreitet hat.

Gleichzeitig soll das Projekt ein werbewirksamer Anlass sein, gemeinsam zu feiern, genussvoll zu essen und den Kreis der Slow-Food-Freunde zu erweitern. Feiern Sie mit und erfahren Sie hier, welche kulinarischen Angebote Sie in der Jubiläumswoche erwarten: www.kulinarische-landkarte.de

Die teilnehmenden Restaurants und ihre Menüs

Herr B. in der Gesellschaft Harmonie
Gudrunstr. 9
44791 Bochum
Tel.: 0 234 - 506 750
web: www.restaurant-herrb.de

Das Menü von „Herrn B.“ zum Slow-Food-Jubiläum
  • Amuse bouche
  • Freilandei | Nussbutter | Petersilie
  • Juvenil-Ferkel | Schalotte | Steinpilze | Fondantkartoffel
  • Frischkäse | Zitrone | Thymian

Pro Person 40,00 Euro
Angebotstage: 21. - 30.09.

Habbel’s Essen & Trinken
Gevelsberger-Str. 127
45549 Sprockhövel
Tel.: 0 23 39 - 91 43 12
web: www.brennerei-habbel.de

Das Habbel´s Menü zum Slow Food Jubiläum
  • Trilogie von der heimischen Bachforelle mit Emulsion aus dem eigenen Garten. (Tatar auf Pumpernickel, aus dem Räucherofen, als Mousse).
  • Westfälisches Spanferkel und Blutwurst auf Urwurzsauce (Urwurz= eigener Kräuterlikör) mit Kartoffelsoufflé, Spitzkohlsäckchen und Pastinaken.
  • Mousse vom heimischen Ziegenquark und Melisse aus dem eigenen Kräutergarten, Birnenkompott und Sorbet mit Habbel´s Traubentrester Destillat verfeinert.
Menüpreis: 35,00 Euro
Angebotstage: 22./23. und 25. - 30.09.


Landhaus Wegermann
Wodantal 62
45529 Hattingen
Tel.: 0 23 24 - 395 010
web: www.landhaus-wegermann.de

Das Landhaus Wegermann Menü zum Slow Food Jubiläum:
Bei diesem Menü können Sie frei wählen ob Sie es rein vegetarisch mögen oder vielleicht doch eher fleischlastig oder vielleicht sogar eine Kombination aus beiden. Bis 13:00 Uhr zur Mittagszeit und bis 21:00 Uhr am Abend bestellbar:

  • In Semmelbrösel gebackener Radiccio mit Balsamico-Zwetschen und hauchdünnen Scheiben von der westfälischen Lammsalami
    oder
    Weißweinschaumsuppe mit Kartoffelcroutons und gehobelten Steinchampignons
  • Tafelspitzwürfel vom „westfälischen Wiesenkalb“ in Meerrettichsauce auf gelegtem Gemüseallerlei
    oder
    Bratkartoffel-Joghurt-Pfannekuchen mit buntem Gemüse und Frischkäse überbacken
  • Punchbirne auf Zimtsabayone

Menüpreis:
als vegetarisches Menü: 20,50 € p.P.
als vege-tierisches Menü: 31,00 € p.P.
Angebotstage: 21. - 30.09.


Landgasthof Auf dem Brink
Elberfelder Str. 100
45549 Sprockhövel
Tel.: 0 202 - 25 26 20
web: www.auf-dem-brink.de

Das Auf dem Brink Menü zum Slow Food Jubiläum:
  • Suppe vom Hokkaido-Kürbis mit Türmchen von Panhas, Gewürzorangen und Wildkräuter
  • Gekrusteter Schweinebauch und Medaillon vom hällischen Landschwein, Burgunderjus, Dicke Bohnen mit Tomaten und Schmorzwiebel, Kartoffel-Pfifferling-Ravioli, Petersilienchips
  • Gefüllte Birne im Burger Brezel Kleid mit Apfelschaum und Pflaumensorbet

Menüpreis: 29,90 €
Angebotstage: 21. - 30.09.

Dienstag, 18. September 2012

Noch Plätze frei: Kürbis-Probe auf dem Hof Ligges in Kamen

Wie wir soeben erfuhren, ist die Köchin auf dem Hof Ligges  erkrankt, weshalb Frau Ligges diesen für uns sicherlich spannenden und interessanten Abend absagen musste. Das ist sehr schade, aber leider nicht zu ändern. Wir werden das  Thema "Kürbis" für das kommende Jahr wieder vormerken.



Am 26. September 2012 besucht das Convivium Mittleres Ruhrgebiet den Hof Ligges in Kamen-Wasserkurl. Der Hof ist auf den Anbau und Verkauf von Kürbissen spezialisiert. Zur Zeit werden etwa 200 essbare Sorten angebaut. Die Nutzung dieser heimischen Vielfalt wollen wir kennenlernen.

Bei unserem Abend werden wir zunächst durch die Verarbeitungsräume geführt und können unter anderem eine Kürbis-Waschmaschine bestaunen. Dann wird uns die Kürbis-Fachfrau Frau Ligges über den Anbau und die wertvollen Inhaltsstoffe des Kürbis informieren. Auch das Thema Lagerung und Zubereitung werden angesprochen.

Danach gibt es aus der Hofküche Kürbisspalten in Butter von vielen verschiedenen Kürbissorten, so dass wir die geschmacklichen Unterschiede erkunden können. Dazu gibt es selbstgebackenes Kürbisbrot und verschiedene Kürbis-Dips. Jeder Kürbis ist auch unverarbeitet zu sehen und es gibt für jeden leckere Zubereitungstipps.

Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden. Wer möchte, kann für Zuhause auch direkt seinen Favoriten kaufen.

Wer mehr wissen will: www.hof-ligges.de (die Seite ist noch im Aufbau)

Datum: Mi. 26.09.2012
Beginn um 18:00
Kosten: 20 Euro p..P. (Nichtmitglieder 22 Euro) für das Kürbismenü, Getränke extra (Wasser, Wein) Selbstbedienung.
Der Hof macht alle Speisen frisch, es ist kein Restaurantservice zu erwarten.
Anschrift: Afferder Str. 1, 59174 Kamen
Anfahrt mit Navi problemlos, keine besonderen Hinweise

Für die Anmeldung und Anreise-Infos bitte hier klicken.

Dienstag, 15. Mai 2012

Rückblick: Schnippeldisko vom Youth Food Movement in Bochum

Anke Klitzing (Slow Food Deutschland), Manfred Vorbrugg (Slow Food Mittleres Ruhrgebiet), Ursula Hudson (Vorstand Slow Food Deutschland),  Nadja Flohr-Spence (Youth Food Movement), Katrin Schwermer-Funke (Slow Food Düsseldorf)

Wam Kat, der Demo-Koch, hatte bestimmt schon härtere Einsätze als den gestern auf dem Hans-Schalla-Platz vor dem Bochumer Schauspielhaus. Eigentlich versorgt der 53-Jährige die Demonstranten der Friedens-, Antiatomkraft- und Antiglobalisierungsbewegung bei ihren Aktionen mit stärkenden Mahlzeiten. Doch auch die Schnippeldisko im Rahmen des n.a.t.u.r.-Festivals war nach seinem Geschmack, obwohl die friedliche Veranstaltung durch eine Kampagne von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner angeregt war, die unlängst das unsinnige Wegwerfen von Lebensmitteln anprangerte. Veranstaltet wurde die Activity Happening vom Youth Food Movement, dem weltweiten Jugendnetzwerk der Genießer-Vereinigung Slow Food. 

Schnippeln vorm Schauspielhaus in Bochum

Den ganzen Nachmittag über trafen sich vielleicht 500 ernährungsbewusste Ökos und andere Natur-Freunde zum gemeinsamen Gemüseschnippeln, um gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung zu protestieren. In Supermärkten und bei Bauern waren Unmengen an Gemüse organisiert worden, die nach gängigen Vorstellungen nicht verkehrsfähige waren und eigentlich entsorgt werden sollten. Das wurde unter der Beschallung von DJ Dynamite aus Hamburg geschält, geputzt und geschnippelt, um dann zu einem leckeren Eintopf verkocht zu werden. Zum fröhlichen Sparschäler- und Pittermesser-Schwingen kamen auch Food-Promis wie Ursula Hudson von Slow Food Deutschland, Manfred Vorbrugg vom Slow Food Convivivium Mittleres Ruhrgebiet und der Bochumer Spitzenkoch Daniel „Herr. B.“ Birkner, und auch der WDR schickte die Familie Stiegen vorbei, die für eine „Servicezeit“-Reportage Slow-Food-Veranstaltungen besuchte.

Unmengen von Gemüse wurden verschnippelt

Bochums Spitzenkoch Daniel Birkner schnippelte mit

Slow Food-Vorstand Ursula Hudson

Dar´köchelt das Süppchen


Demo-Koch Wam Kat im Einsatz

Lecker lecker: Schnippelsüppchen



Sonntag, 13. Mai 2012

Rückschau: Kräuterspaziergang in Hattingen

Kräuterspaziergang mit Barbara Stöcker

Unter dem Motto „Gänseblümchen & Co.“ machten am 12. Mai 2012 ca. 20 Slowfoodies und Sympathisanten des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet einen zweistündigen Kräuterspaziergang im Hattinger Hügelland. Barbara Stöcker, kräuterkundige Fachfrau und Inhaberin des Reformhauses Stöcker, zeigte bei kühlem, aber sonnigem Maiwetter die Vielfalt wild wachsender Kräuter in dem idyllischen Grüngebiet an der Bredenscheider Straße. Voller Begeisterung und mit unerschöpflichem Fachwissen stellte Frau Stöcker die Wildkräuter an ihrem natürlichen Standort vor, erklärte das Aussehen und die wichtigsten Merkmale zur richtigen Bestimmung und erläuterte die die Heilwirkung der und die Verwendung in der Küche. Denn die meisten Wildkräuter sind nicht nur wertvolle Heilpflanzen sondern auch schmackhafte Nahrungsmittel.

Ein WDR-Team begleitete den Kräuterspaziergang

Staunenswerte Kräuter

Zum Kräuterspaziergang hatte sich auch ein Team des WDR-Fernsehens eingestellt. Die Fachjournalistin und Dipl. Oecotrophologin Anja Tanas drehte einen Beitrag, in dem sich die die fünfköpfige Familie Stiegen dem Kräuterspaziergang anschließt und sich über die Aktionen von Slow Food informiert. Der Beitrag wird am 1. Juni 2012 in der „Servicezeit“ um 18.20 gesendet.

Sebastian und Jennifer Höhle vom Restaurant "Rosmarin"

Nach dem Kräuterspaziergang ging es ins Restaurant „Rosmarin“, ebenfalls in Hattingen. Der junge Koch Sebastian Höhle und seine charmante Frau Jennifer tischten ein frühlingshaftes Kräutermenü auf, das sie extra für die Slowfoodies kreiert hatten. Seit knapp drei Jahren betreibt das Ehepaar das elegante Restaurant zu Füßen des Hattinger Stadtwaldes. Ursprünglich hatte Sebastian Höhle Fleischer in der Bochumer Metzgerei Dönninghaus gelernt, stieg dann aber auf Koch um. Zusammen mit seiner Frau arbeitete er Hamburg und Köln, bevor er das „Rosmarin“ in Hattingen eröffnete. Darüber hinaus engagiert er sich, ähnlich wie der britische TV-Koch Jamie Oliver, in der Schulspeisung. In der Küche der benachbarten Realschule versucht er, den Schülern gesundes Essen nahe zu bringen.

Das Kräutermenü

Ravioli gefüllt mit Bärlauch

Maispoularde unter einer Kräuterkruste, dazu Gemüse und Kartoffel-Saltimbocca

Doradenfilet und Wildkräutersalat an Kresserisotto

Wildkräutersalat
  
Lavendelmousse mit Basilikumsorbet

Die Slowfoodies freuen sich über das Menü



Hier noch zwei Buchempfehlungen von Frau Stöcker:

1. Essbare Wildpflanzen, AT Verlag, Steffen Guido Fleischhauer-Jürgen Guthmann-Roland Spiegelberger, ISBN 978-3-03800-335-9
2. Gewürzkräuter, Sanoform Verlag, Birgit Cey-Kemper-Jürgen Weihofen, ISBN 3-925502-11-4.

Samstag, 5. Mai 2012

Einladung: Schnippeldisko auf dem festival n.a.t.u.r. in Bochum

Vom 11. bis zum 20. Mai findet in Bochum zum zweiten Mal das „festival n.a.t.u.r.“ statt. Der Name steht für “Natürliche Aesthetik Trifft Urbanen Raum“. Mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträgen, Theateraufführungen und vor allen Dingen Partys will das Festival „ein Thema von globaler Wichtigkeit“ transportieren: „die nachhaltige, ökologische und natürliche Lebensführung und –gestaltung in einem der größten und von der Industrie geprägten Ballungszentren Europas, dem Ruhrgebiet“. Das Programm gibt es hier.
Ein Programmpunkt sei den Slowfoodies im Ruhrgebiet besonders ans Herz gelegt: das Activity Happening „Schnippeldisko mit dem Youth Food Movement“. Die Idee des Youth Food Movements entstand auf dem Internationalen Slow Food Kongress 2007 in Puebla, Mexiko. Heute ist das Netzwerk ein globaler Zusammenschluss von jungen Menschen die sich für gute, saubere und faire Lebensmittel für alle einsetzen.
Für die Schnippeldisko wird am Montag, den 14. Mai 2012 um 13 Uhr der Vorplatz des Schauspielhauses in die größte Küche Bochums umfunktioniert, in der aus krummem, knubbeligen oder zu kleinem Gemüse, das für eine gängige Vermarktung angeblich ungeeignet ist, eine leckere Suppe gekocht wird. Jeder, der vorbeikommen will, sollte Küchenmesser oder Sparschäler mitbringen um mitzuschnippeln und das ungewollte Gemüse vor der Mülltonne zu retten. Durch die Aktion soll auf die verloren gegangene Wertschätzung von Lebensmitteln aufmerksam gemacht werden. Dazu gibt es Feinstes von den Plattentellern immer hungriger DJs. Die Schnippeldisko läuft bis 20 Uhr. Nähere Infos gibt es hier.

Donnerstag, 26. April 2012

Einladung: Kräuterspaziergang rund um Hattingen, 12 Mai 2012

Unter dem Motto "Gänseblümchen & Co." lädt das Convivium Mittleres Ruhrgebiet am 12. Mai 2012 zu einem ca. zweistündigen Kräuterspaziergang im Hattinger Hügelland. Erleben Sie die Vielfalt wild wachsender Kräuter mitten im Ruhrgebiet. Gerade im Frühjahr und Frühsommer sprießen Sie reichlich aus dem Boden.

Barbera Stöcker, kräuterkundige Fachfrau und Inhaberin des Reformhauses Stöcker in Hattingen, wird uns auf einem 2-stündigen Spaziergang im Hattinger Hügelland die Kräuter an ihrem natürlichen Standort vorstellen. Sie wird das Aussehen und die wichtigsten Merkmale zur richtigen Bestimmung direkt am Kraut erklären und dabei auch auf mögliche Verwechselung eingehen.

Wir erfahren etwas über die Heilwirkung der Wildkräuter und über Ihre Verwendung in der Küche. Denn die meisten Wildkräuter sind nicht nur wertvolle Heilpflanzen sondern auch schmackhafte Nahrungsmittel. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und sind eine Bereicherung in jeder Küche. Als Pesto, Salat oder Kräuterschaumsüppchen finden sich die Kräuter auf vielen Speisenkarten wieder.

Nach dem Kräuterspaziergang werden uns im Restaurant „Rosmarin“ das Ehepaar Jennifer und Sebastian Höhle mit einem speziellen für uns zusammengestellten Kräutermenü verwöhnen. Seit 2009 ist das Restaurant ein Geheimtipp in Hattingen für gute handwerkliche Küche. Die Speisekarte wechselt wöchentlich und jeden Monat neu gibt es das Rosmarin-Monatsmenü bestehend aus 4 Gängen.
Link zum Restaurant Rosmarin: www.rosmarin-hattingen.de

Zu genauen Infos über Zeit, Treffpunkt und Anmeldung bitte hier klicken.
Anmeldeschluss ist der 7. Mai 2012. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt.

Sonntag, 11. März 2012

Rückblick: Traditionelles Brathering-Essen, 8. März 2012

Gemütliche Tafel im historischen Speisesaal

Am 8. März trafen sich 13 Slowfoodies des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet bereits zum fünften Mal zum traditionellen Barthering-Essen in Haus Wenzel, Herne-Sodingen. Es wurde ein gemütlicher Abend in dem historischen Speisesaal der traditionsreichen Kneipe aus dem Jahr 1910. (Näheres über Haus Wenzel hier).Wirtin Helga Wenzel hatte sich mit ihrer hausgemachten Spezilalität wieder einmal übertroffen. Die süß-sauren Bratheringe mit Zwiebeln und Bratkartoffeln waren zusammen einem Bierchen eine solide Grundlage für die zwanglosen Plaudereien der Slowfoodies. Besonders gut mundete das neue Moritz Fiege Bernstein, das auch Nicht-Bier-Freunden schmeckte.

Garantierte slowen Genuss:
hausgemachter Brathering von Helga Wenzel

Auch Skeptiker waren überzeugt

Das Heringsgericht tagt.

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Freitag, 2. März 2012

Rückblick: Riesling-Blindverkostung der Convivien

Am Mittwoch, den 29.2.2012, fand die erste gemeinsame Wein-Verkostung der Slow-Food-Convivien statt. Motto: Die Vielfalt des deutschen Rieslings. Gleichzeitig trafen sich die Mitglieder von 12 Ortsvereinen der Genießer-Vereinigung, um sechs Rieslinge des Jahrgangs 2010 aus verschiedenen Anbaugebieten im Rahmen einer Blindverkostung zu testen. Im Ruhrgebiet nahmen die Convivien Mittleres Ruhrgebiet und Essen teil. Jeder Tester konnte auf die sechs Weine insgesamt sechs Punkte verteilen. Zudem war es möglich, die Weine mit beschreibenden Adjektiven zu charakterisieren. Per Internet wurden die Ergebnisse ausgetauscht, so dass bereits am Ende des Abends das Ergebnis feststand.

Zwangloser Weintest beim "Aromafänger"

Die Mitglieder des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet trafen sich im Ladenlokal des SF-Förderers „Aromafänger“ in Bochum-Langendreer. Die WAZ berichtete über den spannenden und genussreichen Abend in einer schönen Reportage (klick hier). Die Bewertungen der Bochumer Weinliebhaber deckten sich weitgehend mit dem Gesamtergebnis aller Convivien. Doch bei zwei Weinen schieden sich die Geister: Während die Bochumer Tester den Mosel-Riesling Lehmener Würzlay von Uwe Weber auf Platz 2 setzten, landete er in der Gesamtwertung auf dem letzten Platz. Im Gegenschluss kam der Platz 6 der Bochumer, der sächsische Riesling vom Weingut „Drei Herren“ in Radebeul, in der Gesamtwertung auf Platz 2.
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Blindprobe: Die Etiketten waren abgeklebt


Hier das Ergebnis vom Slow-Food-Convivium Mittleres Ruhrgebiet:

  1. Platz: Rheinhessen: Thörle, Saulheimer Riesling Kalkstein trocken, 9.50 € (Mittleres Ruhrgebiet 23 Punkte, gesamt 242). Beschreibung: fruchtig, mineralig, kräftig.
  2. Platz: Mosel: Uwe Weber, Lehmener Würzlay Riesling Selection, 9.50 € (Mittleres Ruhrgebiet 11 Punkte, gesamt 84). Beschreibung: bitter, Grapefruit
  3. Platz: Baden: Ewald Kopp, Klostergut Fremersberg Feigenwäldchen Riesling Kabinett, 12.50 €  (Mittleres Ruhrgebiet  11 Punkte, gesamt 235). Beschreibung: frisch, spritzig, ausgewogen
  4. Platz: Rheingau: Graf von Kanitz, Lorcher Pfaffenwiese Riesling Kabinett trocken , 8.40 €(Mittleres Ruhrgebiet  9 Punkte, gesamt 206). Beschreibung: fruchtig, mineralisch, ausgewogen
  5. Platz: Pfalz: von Winning, Win Win Riesling QbA trocken, 10.00 €.  (Mittleres Ruhrgebiet  7 Punkte, gesamt 94). Beschreibung: spritzig, mineralisch, säurebetont
  6. Platz: Sachsen: Drei Herren, Riesling QbA trocknen, 12.00 €  (Mittleres Ruhrgebiet  5 Punkte, gesamt 235). Beschreibung: stahlig, fruchtig, ausgewogen
Gemeinsame Auswertung im Internet

Riesling im Glas

Genaue Prüfung


Rückblick: Besuch im Niggemann Food Frischemarkt

Geschäftsführer Rainer Altendeitering präsentierte mit seinen Mitarbeitern den Slowfoodies den Gastro-Großhandel.

Am letzten Montag konnten die Mitglieder des Slow-Food-Conviviums Mittleres Ruhrgebiet einen „echt coolen“ Arbeitsplatz in Bochum besichtigen. Cool war es in vielerlei Hinsicht. Erstens duften die Slowfoodies hinter die Kulissen der Gastronomie sehen, denn in dem Großhandel dürfen nur gewerblich arbeitende Gastronomen und keine Endverbraucher einkaufen. Zweitens wurde die Markthalle im Jahr 2010 nach modernsten architektonischen und marketingtechnischen Erkenntnissen vollständig umgestaltet. Und drittens handelt es sich dabei um einen riesigen beghbaren Kühlschrank, denn die Hallen sind auf Kühlschranktemperatur herunter gekühlt, um eine optimale Frische der angebotenen Produkte zu garantieren.

Das Familienunternehmen Niggemann besteht bereits seit 1946. Seit 1958 ist Niggemann am jetzigen Standort in Bochum an der Speicherstrasse. Zunächst nur Geflügel und Eier, dann immer weiter in das Frische-Konzept einsteigend mit Feinkost, Fleisch, Obst und Gemüse und schließlich sogar Fisch in edelster Form.
Heute sind rund 220 Mitarbeiter bei Niggemann beschäftigt, 14 große LKWs bedienen das gesamte Ruhrgebiet rund um die Uhr mit absoluter Frische. Der Food Frischmarkt präsentiert die Ware von täglich 6:30 bis 18 Uhr, Samstags 8:30 bis 13 Uhr, Sonntags von 9 bis 11 Uhr (Notdienst).
Weitere Infos über den Niggemann Food Frischemarkt finden Sie hier.

Hier einige Impressionen vom Besuch:




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Dienstag, 28. Februar 2012

Einladung: Traditionelles Brathering-Essen am 8. März 2012 in Haus Wenzel

Gemütliches Ambiente

Am 8. März veranstaltet das Convivium Mittleres Ruhrgebiet bereits zum fünften Mal sein traditionelles Bratheringessen in der Fastenzeit. Wie immer treffen wir uns in Herne-Sodingen im Haus Wenzel, einer Kneipe mit originalem Jugendstilambiente. Wirtin Helga Wenzel brät und legt ihre Heringe selbst ein, dazu gibt es frisch gemachte Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln. Ein idealer Slow-Food-Stammtisch zum zwanglosen miteinander Reden.

Wirtin Helga Wenzel

Bitte melden Sie sich bitte bis zum Wochenende an, damit wir Frau Wenzel mitteilen können, wieviele Heringe sie zubereiten muss.
Haus Wenzel
44627 Herne – Sodingen
Händelstrasse 33 / Ecke Saarstr.

Zur Anmeldung bitte hier klicken.

Brathering im Haus Wenzel